Sergio Pérez: Cadillac-Blamage in Österreich ist «komplett inakzeptabel»
Nach nur vier Runden des Österreich-GP war kein Cadillac mehr auf der Bahn zu sehen. Der Mexikaner Sergio Pérez und der Finne Valtteri Bottas verurteilen die mangelnde Standfestigkeit scharf.
Für den sechsfachen GP-Sieger Sergio Pérez (36) und den zehnfachen GP-Sieger Valtteri Bottas (ebenfalls 36) war die Steiermark keine Reise wert – an ihren Rennwagen machten die Bremsen schlapp, nach vier Runden waren beide Cadillac ausgeschieden.
Der Mexikaner Pérez über seinen 289. Grand Prix: «Wie es scheint, haben wir die Bremskühlung falsch eingeschätzt, wenn wir im Pulk fahren. Wir hatten das ganze Wochenende über Probleme, aus unterschiedlichen Gründen. Wir hatten neue Teile am Wagen, aber es fühlt sich an, als hätten wir fünf Schritte zurück gemacht.»
«Checo» Pérez macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: «Was heute passiert ist, das ist komplett inakzeptabel. Es kann nicht sein, dass wir den Vorteil neuer Teile so leichtfertig verschleudern.»
Für Bottas in seinem 254. Grand Prix kamen die Bremsprobleme «aus heiterem Himmel. Es gab keine Warnung. Ich konnte im Training problemlos ein Dutzend Runden fahren.»
«Ich schätze, weil es am Sonntag nochmals wärmer war und weil wir nun im Feld fuhren, erhielten die Bremsen zu wenig Frischluft. In Runde 2 brannten meine Bremsen. Das war jetzt mein dritter Ausfall in Folge – so lernen wir natürlich übers Auto nicht dazu. Das war das enttäuschendste Rennen des Jahres.»
Schon in Monaco war der WM-Zweite von 2019 und 2020 von den Bremsen seines Cadillac im Stich gelassen worden.
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