Sergio Perez (Cadillac) warnt vor Monaco-GP: «Extrem anspruchsvoll»
Sergio Perez kennt die Strecke in Monaco bestens, gewann hier 2022 mit Red Bull Racing. Für sein neues Team Cadillac ist es das erste Europa-Rennen und der erste GP im Fürstentum. Was zu beachten ist.
Der Monaco-Grand-Prix ist ein Traditionsrennen. Seit Gründung der Formel 1 im Jahr 1950 fand bis auf wenige Ausnahmen in den frühen 50ern und während der Covid-19-Pandemie jedes Jahr ein Rennen im Fürstentum statt. Auf 71 offizielle Formel-1-GPs in Monaco kommt die Statistik. Ein substanzieller Bestandteil der F1-WM also, altbekannt und bei Fans beliebt und allen vertraut. Doch für ein Team ist der diesjährige Monaco-GP Neuland: Cadillac. Das US-Team ist seit dieser Saison als elftes Team neu in der Formel 1 mit dabei – und fährt entsprechend dieses Jahr zum ersten Mal in Monaco.
Monaco? Ein Meilenstein
Cadillac-F1-CEO Dan Towriss sagt: «Monaco ist ein Meilenstein. Unser erstes Rennen in Europa und eines der härtesten Wochenenden des Jahres.» Für das Team ist Monaco neu – für die erfahrenen Piloten Valtteri Bottas (früher u.a. Mercedes) und Sergio Perez (früher Red Bull Racing) allerdings nicht.
Perez: Monaco anspruchsvoll, aber Lieblingsrennen
Checo Perez: «Monaco ist einzigartig und extrem anspruchsvoll, aber es ist eines meiner Lieblingsrennen im Kalender. Ich liebe Straßenkurse und habe wirklich schöne Erinnerungen an meinen Sieg hier im Jahr 2022, daher hoffe ich, dass wir an diesem Wochenende weitere Fortschritte machen können.» Damals gewann der Mexikaner mit Red Bull Racing.
Perez‘ Teamkollege Valtteri Bottas hatte zuletzt immer wieder Schwierigkeiten: Probleme mit der Balance, Kinderkrankheiten wie ein kaputter Pit-Limiter-Knopf, auch in Montreal bekam der Finne zuletzt wieder eine Zeitstrafe, weil er in der Boxengasse 80,1 statt der erlaubten 80 km/h fuhr.
Bottas: «Die letzten paar Rennen waren auf meiner Seite der Box etwas schwierig. Wir hatten mit einigen Problemen zu kämpfen, aber das ist bei einem brandneuen Team zu erwarten. Das gehört alles zum Lernprozess dazu. Wir wissen, dass Fortschritte Zeit brauchen, aber das Team und ich arbeiten wirklich gut und sehr eng zusammen, um diese Schritte nach vorne zu machen. Wir machen Fortschritte und werden von Session zu Session wettbewerbsfähiger, was spannend ist.»
Zum Rennen im Fürstentum sagt der Vizeweltmeister: «Es ist kein Geheimnis, dass Monaco eine Herausforderung ist, aber es ist ein Ort, an dem ich sehr gerne fahre. Ich bin gespannt, was wir erreichen können.»
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