Strafe Charles Leclerc: Ferrari-Probleme häufen sich
Der Monegasse Charles Leclerc musste wegen des Einbaus eines neuen Motors in Kanada in die letzte Startreihe rücken. Vor allem für Ferrari-Piloten wird es in diesem Sommer sehr eng werden.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Der zweifache Formel-1-Champion Fernando Alonso war der erste Fahrer der GP-Saison 2022, der wegen des Einbaus zusätzlicher Motorteile strafversetzt werden musste, ausgerechnet beim Heimrennen des Spaniers in Barcelona. In Kanada traf es dann Yuki Tsunoda (AlphaTauri) und Charles Leclerc (Ferrari).
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Vor allem die Fahrer von Ferrari, Haas und Alfa Romeo müssen in diesem Formel-1-Sommer zittern: Der elektrische Generator MGU-K des italienischen 1,6-Liter-V6-Turbomotors hat sich als Schwachstelle erwiesen und macht immer wieder Ärger. Mit dem weiteren Verlauf der Saison sind Strafversetzungen unumgänglich. Dabei fragen Leser immer wieder: Wie geht das noch mal mit den Strafen?
Eine moderne Antriebseinheit besetht reglementarisch aus sieben Elementen. Für jeden Fahrer ist pro Saison eine bestimmte Anzahl an Teilen erlaubt. Das sind in der GP-Saison 2022 die erlaubten Elemente: Verbrennungsmotor (internal combustion engine, ICE, 3) Elektrischer Generator am Turbolader (motor generator unit heat, MGU-H, 3) Elektrischer Generator für kinetische Energie (motor generator unit kinetic, MGU-K, 3) Turbolader (3) Batterie (2) Steuer-Einheit (2) Auspuff (8) Muss ein Element mehr verbaut werden als für die ganze Saison vorgesehen, sagen wir ein vierter Turbolader, rückt ein Pilot in der Startaufstellung um zehn Ränge zurück. Braucht er einen fünften, sechsten etc. Lader, dann gibt es jeweils eine Strafe von fünf Rängen zurück. Müssen mehrere Elemente gleichzeitig ersetzt werden, wird addiert: Mehr als 15 Ränge bedeutet automatisch Start aus der letzten Reihe. Trifft die Rückversetzung auf zwei oder mehr Fahrer zu, dann entscheidet die Reihenfolge in der Qualifikation, wer auf welchem Startplatz losfährt. Leclerc war in Montreal schneller als Tsunoda, daher Charles auf Startplatz 19 und der Japaner auf 20.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:36:21,757 h 02. Carlos Sainz (E), Ferrari, +0,993 sec 03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +7,006 04. George Russell (GB), Mercedes, +12,313 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +15,168 06. Esteban Ocon (F), Alpine, +23,890 07. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +25,247 08. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +26,952 09. Fernando Alonso (E), Alpine, +29,945 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +38,222 11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +43,047 12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +44,245 13. Alexander Albon (T), Williams, +44,893 14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +45,183 15. Lando Norris (GB), McLaren, +52,145 16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +59,978 17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:08,180 min Out Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, Crash Mick Schumacher (D), Haas, Motor Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Getriebe
Stand Konstrukteurs-Pokal 01. Red Bull Racing 304 Punkte 02. Ferrari 228 03. Mercedes 188 04. McLaren 65 05. Alpine 57 06. Alfa Romeo 51 07. AlphaTauri 27 08. Aston Martin 16 09. Haas 15 10. Williams 3
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