Strafe unvermeidlich für Max Verstappen (P3 im Training) – schon im USA-GP?
Erstaunlich: Noch musste Max Verstappen keine Motorenteile über das erlaubte Jahres-Kontingent hinaus einbauen lassen. Für den Drittplatzierung im zweiten USA-GP-Training kann sich das bald ändern.
Max Verstappen kann in Texas den dritten Grand Prix in Folge gewinnen (nach Bahrain und Singapur) und seinen fünften in Texas. Aber die Aussichten des 29-jährigen könnten bald erheblich getrübt sein – denn der Niederländer bestätigt, dass auf ihn eine Strafe zukommt, weil er früher oder später frische Motorenteile braucht.
Max steht beim vierten Verbrennungsmotor, beim vierten Turbolader, beim dritten Generator für kinetische Energie, bei der dritten Batterie, bei der dritten Steuerelektronik, beim vierten Auspuff – alles am Limit also.
Braucht Verstappen eines dieser Elemente zusätzlich, über das erlaubte Jahres-Kontingent hinaus, muss er um fünf Ränge zurück. Wird eine komplette Antriebseinheit ersetzt, muss er ans Ende des Startfelds rücken.
Der 73-fache GP-Sieger im Fahrerlager des Circuit of the Americas: «Es schaut schon so aus, also ob wir früher oder später frische Teile brauchen. Irgendwann wird das unvermeidlich. Aber wir haben dafür noch keinen exakten Plan. Schauen wir mal.»
Die Red Bull Racing-Strategen werden mit dem Star-Fahrer und Teamchef Laurent Mekies sorgfältig eine Piste wählen, um den Tausch vorzunehmen. Bevorzugt werden Austragungsorte, auf welchen man überholen kann. Daher tauscht niemand ungezwungen in Singapur.
Auf dem Circuit of the Americas lässt sich überholen, in Mexiko und Brasilien ebenfalls.
Max Verstappen schrammte im ersten Training knapp an der Bestzeit vorbei und wurde Zweiter hinter Charles Leclerc. Die schnellste Runde wurde dem Niederländer aberkannt, weil er kurz neben der Bahn gewesen war. Im zweiten Training erzielte Max die drittschnellste Zeit hinter Charles Leclerc (Ferrari) und Kimi Antonelli (Mercedes).
Zum ersten Trainingstag in Texas sagt Verstappen: «Es ist nie einfach, auf dieser Strecke einen guten Abstimmungs-Kompromiss zu finden zwischen langsamen und schnellen Kurven. Die holprige Strecke macht es noch schwieriger.»
«Wir haben versucht, einen guten Rhythmus zu finden und die Balance des Autos zu optimieren, daran haben wir zwischen dem ersten und zweiten Freien Training gearbeitet. Es gibt noch etwas Arbeit zu tun, aber das ist kein schlechter Start ins Wochenende.»
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