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Magny-Cours, Lauf 1: Sturz-Dramen bei Bulega-Sieg – Punkte für alle

Das erste Superbike-Rennen auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours wurde von zahlreichen Stürzen überschattet. Sieger Nicolò Bulega (Ducati) war einer von nur 14 Fahrern, die das Ziel sahen.

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Zum neunten Mal in der Superbike-WM 2026 holte sich Bulega am Samstagvormittag auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours die Pole-Position. Nach 23 Siegen in 24 Saisonrennen war der Italiener ohnehin der Favorit. Zwei Siege auf der französischen Piste hat der Ducati-Werkspilot bereits als Rookie 2024 eingefahren, im vergangenen Jahr musste er sich nur Toprak Razgatlioglu beugen.

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Die erste Startreihe für den ersten Lauf komplettierten mit Sam Lowes und Iker Lecuona zwei weitere Ducati-Piloten. Tatsächlich dominierte der italienische Hersteller auch mit Yari Montella und Alberto Surra auf den Plätzen 4 und 5 in Reihe 2. Erster Nicht-Ducati-Pilot in der Startaufstellung war Bimota-Ass Alex Lowes als Sechster.

Das Wetter bei Rennstart um 15:30 Uhr war mit 27 Grad Celsius noch erträglich. 21 Runden waren zu absolvieren. Den Sprint zur ersten Kurve entschied Bulega für sich, während Lecuona und Alex Lowes an Sam Lowes vorbeizogen. Einen starken Start erwischte Garrett Gerloff (Kawasaki): Platz 6!

Nachdem kurzzeitig Lecuona die Führung übernehmen konnte, wurde die erste Rennhälfte von Bulega dominiert. Der Italiener hatte sich mit der schnellsten Rennrunde in 1:35,394 min bereits um 0,9 sec abgesetzt, als das Rennen nach einem Sturz von Tommy Bridewell in Runde 10 abgebrochen wurde. Die Ducati des Engländers schlug mit hohem Tempo in eine Airfence ein, die von der Wucht des Einschlags beschädigt wurde. Auch von der V4R blieb nur ein Haufen Schrott übrig.

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Zu diesem Zeitpunkt waren mit Remy Gardner (Yamaha), Stefano Manzi (Yamaha), Mattia Rato (Yamaha), Somkiat Chantra (Honda) und Miguel Oliveira (BMW) bereits fünf weitere Teilnehmer per Sturz ausgeschieden. Und weil Tarran Mackenzie (Ducati) ohnehin fehlte und Bahattin Sofuoglu (Yamaha) nach einem Sturz im zweiten freien Training am Freitag für rennuntauglich erklärt wurde, waren nur 14 Piloten beim Restart dabei. Dies bedeutete Punkte für jeden, der es ins Ziel schafft.

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Restart über zwölf Runden mit nur 14 Motorrädern

Die Unterbrechung bot zudem die Chance, die Abstimmung ein wenig anzupassen oder neue Reifen montieren zu lassen. Bei nur noch zwölf Runden konnte auch eine weichere Gummimischung verwendet werden.

Die Warm-up-Lap bot das nächste Drama: Lorenzo Baldassarri (Ducati) stürzte, konnte sein Motorrad aber wieder aufklauben und seinen ursprünglichen Startplatz einnehmen.

Bulega gewann den Start und bog vor Lecuona und Sam Lowes in die erste Kurve ein. Aus der ersten Runde kam aber der Spanier als Führender – so war es auch beim ersten Start! Hinter den drei Ducati-Piloten folgte Alex Lowes (Bimota), dem wiederum die Ducati-Privatiers Yari Montella, Alberto Surra und Baldassarri im Nacken hingen.

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Mit einer schnellsten Rennrunde von 1:35,290 min holte sich Bulega nicht nur die Führung zurück, sondern setzte sich mit einem Schlag um 0,9 sec von Lecuona ab. Dwährend da

In Runde 3 stürzte Álvaro Bautista (Ducati) – die wahrscheinlich letzte Saison des zweifachen Superbike-Weltmeisters ist ein Drama für sich. Unterdessen schraubte Bulega den Rundenrekord auf 1:35,030 min herunter.

Nach sechs von zwölf Runden führte Bulega um 2,7 sec vor Lecuona und 4,2 sec vor Sam Lowes. Auf Platz 4 wehrte sich Alex Lowes (Bimota) verbissen gegen das Ducati-Trio. Das beste japanische Motorrad pilotierte Garrett Gerloff (Kawasaki) als Neunter. Dahinter das Yamaha-Duo Xavi Vierge und Andrea Locatelli, dann Jake Dixon (Honda) und Danilo Petrucci (BMW). Bautista hetzte dem Feld mit einer Minute Rückstand hinterher.

Am 24. Saisonsieg für Nicolò Bulega gab es nichts zu rütteln. Der Ducati-Werkspilot kontrollierte das Rennen in der zweiten Rennhälfte und kreuzte 3,1 sec vor Lecuona die Ziellinie. Sam Lowes wurde Dritter.

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Den Kampf um Platz 4 entschied Yari Montella (Ducati) für sich. Alex Lowes (Bimota) wurde guter Fünfter. Baldassarri, Axel Bassani (Bimota), Surra, Gerloff und Vierge komplettieren die Top-10.

Als Zwölfter holte Jake Dixon (Honda) die ersten WM-Punkte seiner Superbike-Karriere. Weniger erfreut wirkte Danilo Petrucci (BMW), der als 13. geschlagene 24 sec einbüßte – also zwei Sekunden pro Runde.

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