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Wie gut war Schumi?

Der siebenmalige Weltmeister im Vergleich mit dem 16 Jahre jüngeren Nico Rosberg.

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Drei Jahre und 58 GP-Wochenenden umfasste die zweite Formel-1-Karriere des siebenmaligen F1-Weltmeisters Michael Schumacher. Schumi kehrte vor drei Jahren nach dreieinhalb Jahren Pause als 40-Jähriger in den GP-Sport zurück, um Mercedes in die Spitze zu führen und um mit Mercedes zu siegen.

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Beides ist Schumi nicht gelungen. An seinem Einsatz lag das nicht.

Wir erinnern uns noch gut an die initiale Rückkehr-Phase des ewigen Champions, vor allem an die Prognosen von damals. Ein Weltmeister, dem Nico Rosberg recht nahe steht, sagte kurz vor dem ersten Rennen in Bahrain: "Ich glaube nicht, dass Nico schneller sein wird als Michael. Ich weiss es…"

Der Mann sollte Recht behalten: Im ersten gemeinsamen Mercedes-Jahr drückte Rosberg dem 16 Jahre älteren Schumi nach Punkten eine 142:72-Niederlage auf. Insgesamt setzte sich Rosberg mit 324:197 durch. Rosberg fuhr in diesen drei Jahren 39 Mal in die Punkte, Schumi 31 Mal. Der Kerpener wurde allerdings 15 Mal Opfer von Defekten, Rosberg nur sieben Mal, was die Vermutung nahe legt, dass der Wiesbadener materialschonender zu Werke geht (oder ging).

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Nach Qualifikationen ergab sich ein ähnliches Bild: Rosberg behielt mit 41:17 die Oberhand. Der Monaco-GP 2012 hätte aber Schumachers grosser Tag werden können, da er sensationell die Quali-Bestzeit vorlegte, aber wegen Fouls an Senna im vorangegangenen GP in Barcelona musste er von Platz 6 aus ins Rennen gehen.

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Insgesamt hat sich der heute 43-jährige, 91-malige Grand-Prix-Sieger achtbar geschlagen. Denn Rosberg wird allseits als Spitzenfahrer geschätzt. Mit dem hat Schumi einigermassen mithalten können. 2012 erschien er in den Rennen mindestens gleichwertig. Und immer wenn Intermediatereifen aufgezogen wurden, stach Schumacher heraus.

Man hatte das Gefühl, dass Schumi sich eigentlich gerade erst in der für ihn neuen Formel 1 warmgefahren hatte, da war seine zweite Karriere auch schon beendet.

Die meisten Kritiker bescheinigten Schumi, dass er sich in seiner zweiten Karriere menschlich erfreulicherweise viel zugänglicher präsentierte als während seinen Erfolgsjahren 1991 bis 2006. Es war vielleicht Schunis grösster Erfolg, dass er die Distanz zu den Medien in seiner zweiten Amtszeit signifikant verringerte, anfangs vermutlich aus dem Zwang heraus, Mercedes repräsentieren zu müssen. Mit der Zeit erkannte er, dass es nicht weh tut, sich zu stellen. Am Ende erfreute er sich sogar einer gewissen Beliebtheit. Vielleicht ist ihm das ja mehr wert als Titel Nummer 8 oder GP-Sieg Nummer 92. Den Eindruck machte er durchaus.

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