Dritter Titel in Großbritannien: Robert Lambert wiederholt Vorjahreserfolg
Grand-Prix-Fahrer Robert Lambert agierte beim Finale der Britischen Speedway-Meisterschaft in Manchester in seiner eigenen Liga und eroberte zum dritten Mal den nationalen Titel in seiner Heimat.
Mit dem Sieg im ersten Lauf vor dem erst 16-jährigen Cooper Rushen eröffnete Robert Lambert den Rennabend in Manchester souverän und legte damit den Grundstein für den direkten Endlaufeinzug im Finale der Britischen Speedway-Meisterschaft. Lambert knüpfte in seinen weiteren Vorläufen nahtlos an seine Performance an und blieb bis zum Showdown ungeschlagen.
Deutlich enger wurde es im Kampf um den zweiten direkten Finalplatz, den sich letztlich Charles Wright sicherte. Der 37-Jährige, der in Diensten des AC Landshut in der polnischen Liga steht, war mit zehn Zählern aus den ersten vier Läufen stark unterwegs, musste dann aber im letzten Vorlauf seinen Landshuter Teamkollegen Leon Flint hinter sich halten, um den direkten Finaleinzug klarzumachen, was gelang.
Leon Flint, Dan Thompson und Cooper Rushen mit je zehn Punkten mussten mit Anders Rowe, der neun Punkte auf dem Konto hatte, in den Last-Chance-Heat um die letzten beiden Finalplätze. Rushen konnte in diesem wiederum auftrumpfen und gewann vor Flint, während Thompson und Rowe ausschieden.
Den Endlauf dominierte erneut Lambert, der 28-Jährige eroberte als einziger Grand-Prix-Fahrer im Feld den Titel vor Wright und Flint. Für Rushen blieb im Finale zwar nur der undankbare vierte Rang, doch der Shooting-Star wurde immerhin mit dem «Nigel Pearson Award» als «Rider of the Night» ausgezeichnet.
Dan Bewley, der in der Vergangenheit den Titel bereits dreimal gewonnen hat, verpasste das Finale infolge seines Oberschenkelbruchs. Eine Rückkehr des Engländers wird für das Finale des Speedway-World-Cups Ende August in Warschau in Aussicht gestellt, wo der 27-Jährige die Auswahl der Briten verstärken könnte.
Ergebnisse Britische Speedway-Meisterschaft Manchester/GB:
1. Robert Lambert, 15 Vorlaufpunkte
2. Charles Wright, 11
3. Leon Flint, 10
4. Cooper Rushen, 10
5. Dan Thompson, 10
6. Anders Rowe, 9
7. Tom Brennan, 8
8. Adam Ellis, 8
9. Daniel King, 7
10. Ace Pijper, 7
11. Chris Harris, 7
12. Jason Edwards, 5
13. William Cairns, 5
14. Drew Kemp, 4
15. Jake Mulford, 3
16. Jody Scott, 1
Last-Chance-Lauf: 1. Cooper Rushen, 2. Leon Flint, 3. Dan Thompson, 4. Anders Rowe
Finale: 1. Robert Lambert, 2. Charles Wright, 3. Leon Flint, 4. Cooper Rushen
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