Williams-Talent Victor Martins: Neue Rolle im Formel-1-Team
Seit dem Start des vergangenen Jahres gehört Victor Martins zum Williams-Nachwuchskader. Nun steigt der Franzose auf und übernimmt die Rolle des Test- und Ersatzfahrers für den Rennstall aus Grove.
Victor Martins schlägt in diesem Jahr ein neues Kapitel in seiner Rennfahrer-Karriere auf: Der Formel-3-Champion von 2022 wechselt nach drei Formel-2-Jahren in die Langstrecken-WM, wo er für das Alpine Endurance Team auf Punktejagd gehen und beim legendären 24h-Rennen von Le Mans antreten wird.
Neben seiner Tätigkeit in der WEC wird er auch weiterhin für das Williams-Team arbeiten – und zwar in einer neuen Rolle. Nachdem der Franzose zu Beginn des vergangenen Jahres in die Fahrerakademie des Rennstalls aus Grove aufgenommen wurde, darf er in dieser Saison als Test- und Entwicklungsfahrer für die Formel-1-Mannschaft arbeiten.
Martins teilt sich die Arbeit mit Oliver Turvey und Harrison Scott, zusammen mit den beiden Briten wird er den Stammfahrern Carlos Sainz und Alex Albon unter die Arme greifen und den Simulator des Teams weiterentwickeln.
«Williams ist ein legendäres Team mit einer unglaublichen Geschichte, und ich freue mich darauf, Teil des Projekts zu sein, das diese Mannschaft wieder an die Spitze des Feldes bringt. Ich habe bereits während der Rennwochenenden mit Alex und Carlos zusammengearbeitet und freue mich darauf, diese Arbeit mit dem Team fortzusetzen», sagt der 24-Jährige zu seiner Beförderung.
Williams-Sportchef Sven Smeets betont seinerseits: «Wir freuen uns, Victor in seiner neuen Rolle als Test- und Entwicklungsfahrer für 2026 willkommen zu heißen.» Und er lobt: «Er ist ein talentierter Fahrer, der dem Team stets wertvolle Ratschläge und Rückmeldungen gegeben hat, unsere Leistung auf der Rennstrecke verbessert und Alex und Carlos während der gesamten Saison 2025 unterstützt hat.»
«Seine jüngsten Erfahrungen mit dem FW47 im ersten freien Training in Barcelona und seine Unterstützung des Testprogramms im älteren Modell verschaffen ihm den nötigen Praxisbezug, um einen echten Einfluss auf die Entwicklung des FW48 und zukünftiger Fahrzeugprogramme zu nehmen», ist sich der Belgier sicher.
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