Ungewöhnliche Farbe! Aston Martin mit Sonderlackierung in Monaco
Aston Martin ist beim F1-Rennen in Monaco nur halb im vertrauten British Racing Green unterwegs – die vordere Hälfte des Boliden erinnert fast an ein anderes Team. Was der Hintergrund der Aktion ist.
Besonderer Look für ein besonderes Rennen! Aston Martin fährt in Monaco mit einer Sonderlackierung. Hintergrund für den frischen Anstrich ist eine Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen Maaden. Der Konzern ist ein Bergbau- und Metallunternehmen, kommt wie Aston Martins Titelsponsor Aramco aus Saudi-Arabien.
Für die Sonderlackierung muss ausnahmsweise mal jede Menge vom eigentlich Aston-Martin-typischen British Racing Green weichen. Stattdessen sind weite Teile des Autos orange bis bronzefarben lackiert, also in changierenden, metallischen Brauntönen.
Die Nase des Aston Martin und ein Teil des Seitenkasten sind nahezu ausschließlich in der neuen Farbe gestaltet. Nach hinten verläuft der Farbverlauf zum vertrauten Grün. Im Vorderbereich des Boliden sind lediglich die Außenkanten der Frontflügel und die Spiegel sowie Halo und Akzente an der Seite grün. Ein wenig erinnert zumindest die vordere Hälfte des Aston Martin mit der neuen Lackierung an einen McLaren. Verwechslungsgefahr!
Metallverarbeitung am Carbon-Boliden
Warum diese neue Farbgestaltung für den besonderen Grand Prix im Fürstentum? Die metallenen Farben sollen in Anspielung auf das Partnerunternehmen die Verarbeitung von Metallen und Mineralien darstellen – daher der Metallic-Unterton der Farben. Ironischerweise in einer Zeit, in der an den Boliden die meisten Teile aus Carbon und nicht mehr Metall sind.
Ob der neue Lack ein Glücksbringer für Monaco-Bronze, also Platz 3 ist? Vermutlich eher nicht. Aston Martin hat in der Saison 2026 bislang erhebliche Probleme, feierte zuletzt Zieleinfahrten als Erfolgserlebnisse und Meilensteine. Verbesserungen in Sachen Performance wird es vor dem Sommer auch nicht mehr geben – denn erst dann kommen neue Upgrades ans Auto. Bis dahin arbeitet das Team weiter zäh und mit jeder Menge Durchhaltevermögen an der Verlässlichkeit der zwei Boliden. Auch nur in die Nähe der Punkteränge zu kommen, wäre ein Erfolgserlebnis für Aston Martin.
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