WM-Kampf gegen Red Bull Racing: McLaren-Star Oscar Piastri schlägt Alarm
Vor der WM-Runde in Mexiko haben Red Bull Racing und McLaren gleich viele Punkte auf dem WM-Konto. Oscar Piastri weiss: Die Gegner sind derzeit stärker. Der McLaren-Pilot sagt, waas getan werden muss.
Der WM-Kampf an der Spitze der Konstrukteurswertung ist nicht so spannend wie der Fight um den dritten Platz, den derzeit das Red Bull Racing Team belegt. Die Mannschaft aus Milton Keynes hat vor dem 19. Rennwochenende der Saison gleich viele Punkte wie ihr ärgster Verfolger McLaren, dennoch hat das Team von Max Verstappen die Nase vorn, weil sie zwei Zweite Plätze mehr erobert haben als die Weltmeister-Truppe.
Dass der Papaya-Rennstall Red Bull Racing überholen wird, ist nicht abzusehen, sagt einer, der es wissen muss: McLaren-Star Oscar Piastri reagiert im Fahrerlager von Mexiko-Stadt gewohnt nüchtern, als er auf die Punktgleichheit angesprochen wird: «Man muss einfach immer weiterkämpfen. Ich denke, im Moment wissen wir, dass wir nicht so konstant konkurrenzfähig sind wie Red Bull Racing.»
Im gleichen Atemzug fügt der Australier trotzig an: «Aber wir arbeiten immer noch daran, die Leistung des Autos weiterhin zu verbessern. Und es kann noch viel passieren. Die Zuverlässigkeit war in diesem Jahr ein grosses Thema, daher kann sich die Lage noch in vielerlei Hinsicht ändern.»
McLaren mit Neuerungen in der Pipeline
«Aber was die reine Leistung angeht, müssen wir eindeutig noch einige Schritte nach vorne machen», weiss der 25-Jährige. «Und wir haben noch einige Neuerungen für das Auto in der Pipeline, die hoffentlich dabei helfen werden. Aber ich denke, es wird für uns eine grosse Herausforderung sein, vor Red Bull Racing zu landen.»
Nachdem er beim jüngsten Kräftemessen in Austin mit dem siebten Platz hatte Vorlieb nehmen müssen, während sein Teamkollege Lando Norris den fünften Platz belegte, habe das Team einige Antworten auf die Fragen gefunden, die durch die jüngsten Schwierigkeiten aufgeworfen wurden, beteuert Piastri. «Allerdings haben wir noch nicht alle Antworten, aber wir haben zumindest eine Idee davon, warum es nicht wie erhofft lief.»
Und an einigen Faktoren könne er bereits in Mexiko-Stadt arbeiten, ist sich der neunfache GP-Sieger sicher. «Einige davon ähnelten auch den Schwierigkeiten, die wir zu Beginn der Saison hatten. Aber es stehen noch einige Rennen auf dem Programm, die wir nutzen können, um weiter an unserer Performance zu arbeiten», macht er sich Mut.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




