Max Verstappen im ersten Mexiko-Training out: Wieso er trotzdem gut schläft
Gleich zehn Stammfahrer werden das erste freie Mexiko-Training als Zuschauer erleben, darunter der fünffache Mexiko-GP-Sieger Max Verstappen. Wieso der Niederländer deswegen kein Kopfweh bekommt.
Fast die Hälfte der 2026er Stammfahrer werden zu Zuschauern. Im ersten freien Training zum Mexiko-GP vom 30. Oktober werden wir zehn Freitagfahrer im Einsatz erleben. Nur bei Ferrari ändert sich nichts – die Stammfahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc sitzen in den roten Rennern.
Bei Red Bull Racing guckt Max Verstappen zu, für ihn fährt der Japaner Ayumu Iwasa. Bei Mercedes setzt George Russell aus, am Lenkrad sitzt der Däne Frederik Vesti. Bei McLaren hat Weltmeister Lando Norris Pause, mit seinem Auto rückt der Italiener Leonardo Fornaroli aus.
Weitere Änderungen: Der Italiener Gabriele Mini bei Alpine für Franco Colapinto; der Bulgare Nikola Tsolov bei den Racing Bulls für Liam Lawson; der Japaner Ryo Hirakawa bei Hass für Esteban Ocon; der US-Amerikaner Jak Crawford bei Aston Martin für Lance Stroll; der Engländer Luke Browning bei Williams für Alex Albon, der Engländer Freddie Slater bei Audi für Gabriel Bortoleto sowie der US-Amerikaner Colton Herta bei Cadillac für Valtteri Bottas.
Max Verstappen kann trotzdem ruhig schlafen: Der Lernverlust hält sich in Grenzen, denn besonders die mexikanische Traditionsstrecke Autódromo Hermanos Rodríguez ist im ersten Freitag-Training oft noch sehr schmutzig.
Max Verstappen sagt zum kommenden Wochenende: «Hier hast du sehr wenig Grip, das kompensierst du normalerweise mit steiler gestellten Flügeln, aber alles hat seine Grenzen. Da gibt es gewisse Grenzen.»
«Wir haben ein Auto, dessen Charakteristik für bestimmte Rennstrecken sehr gut ist, für andere halt weniger. Ich bin mir noch nicht so sicher, wie konkurrenzfähig wir hier sein werden. Es gibt auch viele Fragezeichen in Sachen Kühlung von Motor und Bremsen, aber das ist bei allen Rennställen so.»
«Wir haben einige Baustellen. So hat der Funk einige Male in diesem Jahr nicht gut funktioniert. Das haben wir uns angeschaut. Und unsere Starts müssen konstanter werden, also konstant gut. Wir haben in Austin auch nicht die korrekte Rennstrategie angewandt. Und wenn das alles zusammenkommt, dann ist es halt schwierig, ein Rennen zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund war es recht erstaunlich, dass wir noch auf dem Siegerpodest standen. Normalerweise sind wir bei der Ausführung eines Grand Prix sehr gut, nun war Texas halt ein Wochenende, an dem das nicht so gut gelaufen ist. Das kann passieren.»
Kimi Antonelli wird an diesem Wochenende mit grosser Wahrscheinlichkeit neuer Formel-1-Weltmeister. Max lobt: «Er ist im positiven Sinne ein normaler Kerl, bodenständig, anständig, lustig. Er hat eine sehr gute Familie um sich herum, das ist stark zu spüren. Und er hat in diesem Jahr herausragende Leistungen gezeigt.»
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