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Lüdinghausen: Appleton und Venus/Heiß ganz stark

Andrew Appleton siegte beim Himmelfahrtsrennen in Lüdinghausen aufgrund der besseren Finalplatzierung vor dem Tschechen Martin Malek. Bei den Gespannen crashte es fürchterlich. Markus Venus/Markus Heiß gewannen.

Grasbahn

Im Artikel erwähnt





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In Lüdinghausen herrschte bestes Rennwetter. Bei eher bedecktem Himmel und erträglichen Temperaturen geriet das 79. ADAC Grasbahnrennen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Westfalenring durchweg spektakulär.

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Wer meinte, er bekäme in Lüdinghausen aufgrund der Konkurrenz zum Langbahn-GP in Herxheim einen eher unattraktiven Renn-Nachmittag geboten, der sah sich getäuscht. Die Rennen in der Internationalen Lizenzklasse waren trotz Fehlens der GP-Teilnehmer durchweg spannend.

Der Modus war ein besonderer. Für die Qualifikation zum Finale wurden aus den vier Vorläufen je Fahrer die besten drei Ergebnisse gewertet. Im Finale wurden die dort erzielten Punkte zum Endergebnis hinzu gerechnet.

Das war letztlich zum Nachteil für Martin Malek. Der sympathische Tscheche hatte alle seine vier Vorläufe in beeindruckender Manier gewonnen, Andrew Appleton dagegen nur zwei. Die gewichteten Punkte vor dem Tagesfinale waren aber nicht 24:20 für Malek, sondern nur 18:17.

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Dahinter rangierten der Niederländer Mark Beishuizen (16) vor Christian Hülshorst (14), der vor eigenem Publikum endlich einmal gewinnen wollte, sowie den Briten Paul Hurry und Paul Cooper mit je ebenfalls 14 Zählern. Der Lüdinghausener Jens Benneker erreichte mit beachtlichen zwölf Punkten ebenfalls noch das Tagesfinale.

Das Finale brauchte dann mehrere Anläufe. Im ersten rutschte Hülshorst in der Startkurve aus und schrottete die Verkleidung seines Motorrades derart, dass im ersten Wiederholungslauf das Ersatzrad herhalten musste.

Im Rerun schaffte es die Meute bis in Kurve 1, dann kollidierten Beishuizen und Cooper, Hülshorst wäre in die beiden hinein geknallt, hätte er sein Bike nicht umgelegt. Nach dem dritten Start ging alles gut bei allen, bei fast allen, denn Hülshorst ging der Zahnriemen entzwei.

Der bis dahin bärenstarke Martin Malek wurde am Ende von Runde 1 von Andrew Appleton mit einer schlauen Aktion ausgekontert. Er konnte am Ende der Zielkurve gerade noch einen eigenen Sturz verhindern und brachte hinter dem Briten Platz 2 nach Hause.

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Bei den Gespannen holten sich Markus Venus und Beifahrer Markus Heiß nach Dingolfing und Plattling den dritten Sieg in Folge. Die Konkurrenz wurde von einem fürchterlich aussehenden Sturz überschattet. In ihrem dritten Heat kollidierten Florian Kreuzmayr/Stefan Peters mit den Brüdern Kevin und Mike Hübsch, denen in der Zielkurve der Motor fest gegangen war. Kreuzmayr und Peters mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Ergebnisse Grasbahnrennen Lüdinghausen (D):

I-Solo: 1. Andrew Appleton (GB), 23 Punkte. 2. Martin Malek (CZ), 23. 3. Paul Hurry (GB), 18. 4. Paul Cooper (GB), 17. 5. Mark Beishuizen (NL), 16. 6. Christian Hülshorst (D), 15. 7. Jens Benneker (D), 14. 8. Dave Meijerink (NL), 10. 9. Henry van der Steen (NL), 9. 10. Andrew Whitaker (GB), 5. 11. Lars Zandvliet (NL), 5. 12. Marcel Sebastian (D), 4. 13. Manfred Knappe (D), 4. 14. Jarno de Vries (NL), 1.

I-Seitenwagen: 1. Markus Venus/Markus Heiß (D), 19. Punkte. 2. Wilfried Detz/Wendy Arling (NL), 16. 3. Mitch Godden/Paul Smith (GB), 11. 4. Christophe Grenier/Vincent Bertoneche (F), 10. 5. Shaun Harvey/Danny Hogg (GB), 7. 6. Aaron Vale/Stephen Vale (GB), 5. 7. Florian Kreuzmayr/Stefan Peters (D), 5. 8. Kevin Hübsch/Mike Hübsch, 1. 9. Mike Frederiksen/Steven Grant (DK), 0.

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B-Solo: 1. Sascha Stumpe (MSC Wagenfeld), 17 Punkte. 2. Jens Buchberger (MF Niederelbe), 14. 3. Finn Loheider (AMG Osnabrück), 11. 4. Dirk Oellrich (MF Niederelbe) 9. 5. Fabian Wachs (MSC Werlte), 9. 6. Andy ter Schuur (NL), 2. 7. Arne Andersen (DK), 1. 8. Sven Klein (AMSC Lüdinghausen), 0.

Enduros (13 Starter): 1. Manfred Knappe (Traunstein), 24 Punkte. 2. Stephan Körner (Bestwig), 21. 3. Lukas Tusch (Bestwig), 15.

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1

Kenneth Kruse Hansen

19

2

Dave Meijerink

19

3

Chris Harris

12

4

Jacob Bukhave

14

5

Zach Wajtknecht

19

6

Andrew Appleton

13

7

Romano Hummel

13

8

Mathias Trésarrieu

11

9

Glenn Moi

11

10

Mika Meijer

11

11

Patrick Kruse

10

12

Fabian Wachs

3

13

Mark Beishuizen

6

14

Stephan Katt

6

15

Mario Niedermeier

5

16

Tino Bouin

2

17

Anthony Chauffour

0

18

Kevin Glorie

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