Heinz Kinigadner: Freude über nächsten «Wings for Life»-Rekord
In seiner insgesamt 13. Ausgabe schaffte der «Wings for Life World Run» zu Gunsten der Heilung der Querschnittlähmung am Sonntag einen Teilnehmerrekord – auch Motorsportler waren beteiligt.
Unglaubliche 346.527 Teilnehmer nahmen am Sonntag weltweit am «Wings for Life World Run» teil. Neben den riesigen Flagship-Lauf-Events wurden auch unzählige Läufe via App-System als «App-Runs» abgehalten, alleine in Österreich waren es 179. Auch die diesjährigen Einnahmen – insgesamt 9,2 Millionen Euro – kommen zu 100 Prozent der Rückenmarksforschung zugute, wo es in den vergangenen Jahren weitere Aufsehen erregende Fortschritte gab. Mittlerweile werden diverse Methoden und Erkenntnisse bereits an Menschen getestet.
Auch bei der MotoGP in Le Mans wurde eine neuer Zuschauerrekord mit etwas mehr als 300.000 Fans aufgestellt. Der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner fehlte diesmal aber auf dem Circuit Bugatti, weil er als «Wings for Life»-Mitgründer mit Sohn Hannes und der gesamten Familie im Zillertal an der Startlinie stand. Auch bekannte Red-Bull-Motorsportler wie Matthias Walkner beteiligten sich als Läufer aber auch als Piloten der sogenannten Catcher Cars, welche die Läufer einholen. Dieses Wertungssystem ist weltweit einzigartig.
Die «Wings for Life»-Initiative wurde 2004 gegründet – zehn Jahre später folgte dann der Charity-Lauf. Übrigens: Auch neue Events wie Taiwan waren in kurzer Zeit ausverkauft. Die meisten Teilnehmer gab es in Österreich mit insgesamt mehr als 81.000 Läuferinnen und Läufer – alleine in Wien standen mehr als 13.000 Personen an der Startlinie. Auf Platz 2 folgte Deutschland, wo in Summe mehr als 50.000 am Start standen.
Mehr als 700 Experten arbeiten weltweit für die Stiftung «Wings for Life» in der Forschung, 344 Forschungsprojekte wurden bisher unterstützt. Eines der App-Run-Events ging auch im Zillertal über die Bühne. «Der Lauf ist für uns die wichtigste Veranstaltung des Jahres. Es ist für mich nach wie vor jedes Mal sehr emotional», meinte «Kini». «Jedes Jahr aufs Neue ist das für mich ein Gänsehaut-Moment.»
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