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SidecarCross-WM 2026, Kleinhau: Doppelsieg für Foden/Weinmann

Viele Zuschauer in der Gespann-Hochburg Kleinhau hätten gerne Tim Prümmer auf dem WM-Podium gesehen. Doch statt des Lokalmatadors stand am Ende Noah Weinmann mit Fahrer Dan Foden ganz oben.

SidecarCross

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Bei optimalen Streckenbedingungen dominierten die derzeitigen Top-Teams in der samstäglichen Quali-Runde. In Gruppe A dominierten die Tabellenführer Killian und Evan Prunier vor Marvin Vanluchene/Ben van den Bogaart und Dan Foden/Noah Weinmann. Tim Prümmer/Patrick Schneider erfreuten das heimische Publikum mit einem Sieg in der Gruppe B vor Brett Wilkinson/Joe Millard und Koen Hermans/Dion Rietman. Damit weckte das schnelle Duo Podiumshoffnungen für den Sonntag.

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Von den weiteren deutschsprachigen Teams qualifizierten sich die Schweizer Sven und Marc Buob sowie Adrian Peter/Julian Zimmermann, Patrick Hengster/Justin Blume, Nick Uhlig/Philipp Oettel und Pierre Seifert mit dem niederländischen Ersatzbeifahrer Jasey Vlot ohne Umweg für das Last-Chance. Was auch Stephan Wijers mit Joel Hoffmann im Boot mühelos gelang.

Jan Hoormann musste auf die ‹letzte Chance› verzichten, nachdem Beifahrer Paul Kinder innigen Kontakt mit dem Gespann von Uhlig hatte und sich dabei massive Prellungen am Bein zuzog. Leon Hofmann war gar nicht erst in Kleinhau angetreten. Beifahrer Leon Freygang hatte sich am Sonntag zuvor in leicht Kramolin verletzt. «Wir hätten es in Kleinhau versuchen können. Doch ist für uns die DM am nächsten Wochenende in Schopfheim wichtiger. Und da will Leon wieder fit sein», erklärte Hofmann. Die beiden Leons stehen derzeit an zweiter Stelle in der DM-Tabelle.

Am Sonntag präsentierte sich die Strecke am Raffelsberg wiederum bei optimalem Frühlingswetter. Entsprechend hatten zahlreiche Zuschauer  den Weg in die Eifel gefunden, darunter zahlreiche Stars von früher. Allen voran der vierfache Weltmeister Hansi Bächtold (1984-1987) aus der Schweiz, der im Interview voll des Lobes über die Veranstaltung war.

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Den ersten Start gewannen Michael Hodges/Ryan Henderson vor Wilkinson/Millard. Doch sollte das Glück der englischen Teams nicht lange währen. Hodges wurde nach hinten durchgereicht, während Wilkinson mit defektem Lenkkopflager aufgeben musste. Dann übernahmen Foden/Weinmann vor Vanluchene/van den Bogaart und den Pruniers die Spitze. In der Folge attackierten die Weltmeister von 2018 erfolgreich, doch einige Runden später konnten sich Foden/Weinmann wieder vorbeidrücken und ihren knappen Vorsprung bis ins Ziel halten.

Derweil boten Prümmer/Schneider dem Publikum eine packende Aufholjagd. Beim Start waren sie nicht optimal vom Gitter weggekommen und mussten sich an fünfzehnter Stelle vor der ersten Rechtskurve einreihen. Doch dann gelang es dem deutsch-österreichischen Duo, sich bis auf den vierten Platz vorzukämpfen. Dabei profitierte es am Ende allerdings von technischen Problemen bei Hermans/Rietman, die ihr Tempo drosseln mussten.

Eine ähnlich starke Leistung zeigten Peter/Zimmermann. Noch deutlich schlechter gestartet, kämpften sie sich auf Rang 10 vor. Hengster/Blume und Uhlig/Oettel kassierten ebenfalls ein paar Zähler, während die Buobs die Punkteränge knapp verfehlten. Wijers/Hoffmann mussten drei Runden vor dem Ziel an aussichtsreicher Position mit Getriebedefekt aufgeben.

Beim zweiten Start machten Foden/Weinmann direkt Nägel mit Köpfen und übernahmen die Führung vor Hodges/Henderson, Prunier/Prunier, Wilkinson/Millard und Vanluchene/van den Bogaart. Prümmer/Schneider waren diesmal besser gestartet, fanden dann aber keinen Weg an den starken Konkurrenten vor ihnen vorbei. So beschränkten sie sich darauf, Weltmeister Hermans und die Lielbardis-Zwillinge auf Distanz zu halten.

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Während es für Wijers/Hoffmann und die Buobs dieses Mal besser lief, mussten sich Peter/Zimmermann nach schlechtem Start in die Punkteränge kämpfen. Uhlig/Oettel gelang dieses Kunststück nicht, nachdem sie den Start völlig versiebten. Hengster/Blume hätten eher eine Chance auf weitere Punkte gehabt, wenn nicht wie schon beim DM-Lauf in Schnaitheim die Schraube für die Heckfederbein-Abstützung gebrochen wäre. Auch Seifert blieb erneut punktelos.

So kamen Foden/Weinmann endlich verdient zu ihrem Maximum-Sieg, den sie schon beim WM-Finale in Rudersberg 2025 zum Greifen nahe hatten. Damals wurde ihnen der Gesamtsieg nach der Geräuschmessung aberkannt. Lokal-Held Prümmer nahm das in seinem ‹Wohnzimmer› knapp verfehlte Podium sportlich: «Wir können nicht erwarten, dass wir jedes Wochenende bessere und bessere Ergebnisse einfahren.» Wobei anzumerken ist, dass seine bevorzugten Strecken auf dem WM-Kalender erst noch folgen.

Für die DM-Teilnehmer geht es gleich am kommenden Wochenende im südbadischen Schopfheim weiter. Dann gibt es an Pfingsten für alle Teams eine Verschnaufpause, sofern man nicht am Traditionsrennen im schweizerischen Muri (25.5.) teilnehmen möchte. Am letzten Mai-Wochenende steht der GP von England in Canada Heights auf dem Programm.

Resultate Motocross-Gespann-WM Kleinhau/D:

1. Lauf: 1. Foden/N.Weinmann (GB/D), WSP-AMS. 2. Vanluchene/van den Bogaart (B/NL), VMC-Zabel. 3. K.Prunier/E.Prunier (F), WSP-KTM. 4. Prümmer/Schneider (D/A), VMC-AMS. 5. Hermans/Rietman (NL), WSP-Mega. 6. D.Lielbardis/B.Lielbardis (LV), WSP-Mega. 7. J.Veldman/Lebreton (NL/F), CPD-KTM. 8. Sanders/J.Vincent (B/NL), WSP-Mega. 9. G.Carcreff/Hupon (F), VMC-Zabel. 10. Peter/Zimmermann(D), VMC-Husqvarna. 11. R.Chanteloup/J.Chanteloup (F), WSP-KTM. 12. K.Grondman/R.Vincent (NL), VMC-Zabel. 13. G.Kinge/L.Hodges (GB), WSP-KTM. 14. T.Leferink/Schlinnertz (NL/B), VMC-KTM. 15. Uhlig/Oettel (D), WSP-Mega. 16. I.Kops/Koenst (NL), WSP-Husqvarna. 17. Hengster/Blume (D), VMC-KTM. 18. N.Hendrickx/Kaethoven (B), VMC-Mega. 19. T.van der Lagemaat/van Hal (NL), VMC-Zabel. 20. M.Hodges/Henderson (GB), WSP-Husqvarna. 21. S.Buob/M.Buob (CH), VMC-Zabel. 27. Seifert/Vlot(D/B), SMT-AMS.

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2. Lauf: 1. Foden. 2. Prunier. 3. Vanluchene. 4. Wilkinson/J.Millard, (GB), WSP-Husqvarna. 5. Prümmer. 6. Hermans. 7. Veldman. 8. Lielbardis. 9. Sanders. 10. Hodges. 11. Wijers/Hoffmann (NL/D), VMC-Zabel. 12. Carcreff. 13. Chanteloup. 14. Van de Lagemaat. 15. Buob. 16. Grondman. 17. Peter. 18. Kops. 19. Kinge. 20. Hendrickx. 23. Uhlig. 26. Seifert. 27. Hengster.

WM-Stand nach 6 von 24 Läufen:

1. Prunier 149 Punkte. 2. Vanluchene 131. 3. Prümmer 127. 4. Foden 118. 5. Wilkinson 91. 6. Hermans 79. 7. Lielbardis u. Sanders je 75. 9. Leferink 67. 10. Wijers 63. 12. Peter 46. 18. Hengster 23. 19. Heinzer 20. 21. Uhlig 17. 23. Hofmann 10. 28. Buob 6.

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