Euro Moto Superbike
Vugrinec empfiehlt sich mit persönlicher Bestleistung für die IDM 2027
Es hätte der krönende Abschluss für eine stressige, aber erfolgreiche Saison für den Ducati-Piloten und Euro Moto Superbike-Champion werden soll. Der Plan ging schief.
Die gute Nachricht zuerst: Nach aktuellem Stand ist Superbike-Pilot Lukas Tulovic von gröberen Verletzungen verschont geblieben. Schön endete die Reise nach Italien und damit zum letzten Rennen der Saison 2026 dennoch nicht. Vor gerade Mal zwei Wochen hatte sich Tulovic mit dem Team Triple M Ducati Frankfurt zum neuen Euro Moto Meister der Klasse Superbike gekrönt und damit die erfolgreiche Titelverteidigung geschafft.
Auf eine ausschweifende Party hatte der Sportler im Anschluss an das Hockenheim-Finale extra verzichtet, denn schon Montagfrüh machte er sich auf den Weg Richtung Rom, wo er im nahegelegenen Vallelunga vor dem letzten Rennen der Italienischen Superbike-Meisterschaft im Team B-Max Racing neben Michael Ruben Rinaldi an den Start gehen wollte.
Das Rennwochenende ging am Freitag mit dem verregneten freien Training schon zäh los. Nur eine Hand voll Fahrer quälte sich auf die Strecke. Am Samstag schaute es bei den beiden Qualifyings schon besser aus. Doch im ersten Rennen am Samstag-Nachmittag sah man von Lukas Tulovic nicht viel. Nach dem Start kam er nur bis Kurve 12. Dann landete er aufgrund eines technischen Defekts an der B-Max Ducati unsanft im Kies.
Auf den ersten Blick sah Tulovic zwar eingedreckt aber unverletzt aus. Dennoch ging es für ihn zum Medical Center und anschließend ins örtliche Krankenhaus. Am Ende wurde er für das restliche Wochenende für unfit erklärt. «Wenn in der CIV ein Fahrer mit dem Kopf voraus im Kies landet», erklärte Tulovics Manager und Italiener Claudio Cannizzaro, «schreiben die Regeln vor, dass er am restlichen Wochenende nicht mehr starten darf.» Allzu viele Medical Center und Krankenhäuser hat der sonst so sattelfeste Tulovic noch nicht von innen gesehen, doch preisverdächtig war die Versorgung vor Ort nicht.
«Deswegen war ich am Sonntag nochmals zu einem Check in einem privaten Krankenhaus», berichtet Tulovic. «Ich habe wohl eine leichte Gehirnerschütterung, aber so weit nichts Ernsthaftes. Mein Kopf braucht einfach ein paar Tage, bis er sich erholt hat.»
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