Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Produkte
  4. /

  5. News

Werbung

KTM mit neuer Modellfamilie: 490 Duke startet Angriff auf die Mittelklasse

KTM arbeitet mit Hochdruck an einer neuen Modellfamilie mit Reihentwin für die untere Mittelklasse – den Auftakt macht mit der 490 Duke ein Naked Bike. SPEEDWEEK.com zeigt den aktuellen Stand.

Produkte

Werbung

Werbung

Im KTM-Modellangebot klafft eine Lücke. Eine Lücke zwischen dem Premium-Mittelklasse-Naked 790 Duke und der 390er-Baureihe. Mit Letzterer gelang KTM vor 15 Jahren der Durchbruch auf dem Massenmarkt. Gleichzeitig fasste die Marke mit ihr endgültig im heute für alle Motorradhersteller unverzichtbaren asiatischen Markt Fuß und legte den Grundstein für Verkaufszahlen im inzwischen auch in der westlichen Welt unverzichtbaren Segment. Einen ähnlichen Stellenwert für KTM könnte auch das Modell bekommen, mit dem die Österreicher auf den Markt im Preis- und Leistungssegment oberhalb der LC4c-Familie zielen: Die Ingenieure arbeiten derzeit fieberhaft an einer Technikplattform für die untere Mittelklasse, die eine aus mindestens drei Mitgliedern bestehende Modellfamilie bilden wird. Den Auftakt wird dabei, nach KTM-Art, ein Naked-Bike machen, das um eine Reiseenduro ergänzt werden soll, und auch ein erschwinglicher Sportler mit Vollverkleidung wird nicht lange auf sich warten lassen. Allen drei Derivaten gemein ist ein neu entwickelter Reihenzweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz, der knapp unter 500 Kubikzentimetern Hubraum aus zwei Zylindern bereitstellen soll. Für zwischen 55 bis 65 PS dürfte das üblicherweise reichen, eine A2-konforme Version ist zu erwarten.

Werbung

Werbung

Im Entwicklungsprozess am weitesten fortgeschritten ist das Naked Bike, das der Innviertler Nomenklatur nach den Namen 490 Duke tragen wird und auf unseren Bildern bei Testfahrten zu sehen ist. Erkennbar ist die erwachsene Statur – kein Wunder, denn der Hauptrahmen am auf unseren Fotos gezeigten Prototyp weist Parallelen zu jenem der großen Schwestern 790 und 990 Duke auf. Auf Lösungen der 990 Duke und RC greift das Fahrwerk der 490 Duke am Heck zurück: Beispielsweise die an der rechten Seite bananenförmig gebogene Schwinge, die sich über einen dem Endschalldämpfer vorgelagerten Sammler windet, weist optisch Ähnlichkeiten auf, wurde jedoch für den Einsatz in der 490-Baureihe völlig neu entwickelt. Auch das Fahrwerk mit WP-Feder- und Dämpferteilen ist ebenso neu wie die Auspuffkonstruktion. Das Vorderrad wird mit Hilfe einer Bremsscheibe verzögert, die Bremsen kommen vom hauseigenen Produzenten WP Braking Systems.

Der Endschalldämpfer ist dabei stilistisch eine Mischung aus 990 und neuer 790 Duke. Teile der Verkleidung fehlen dennoch am von uns gezeigten Prototyp noch und auch die vordere Lampenmaske entspricht noch jener der 390 Duke – geschuldet dem Entwicklungsstadium des gezeigten Prototyps. Das finale Motorrad wird an diesen Stellen ein eigenständiges Design aufweisen. Der Heckrahmen besteht aus einer Stahlrohrkonstruktion und die Heckleuchten sind, aktueller Mode entsprechend, in die Blinker integriert.

Werbung

Werbung

Bleibt die Frage nach dem Verkaufsstart: Dem Vernehmen nach soll die Plattform Ende 2027 erstmals offiziell gezeigt werden. Dabei ist unklar, ob zunächst nur die 490 Duke präsentiert wird, oder ob Duke und 490 Adventure zeitgleich zu den Händlern rollen. Spätestens zum Frühjahr 2028 dürfte die Antwort darauf in den Schauräumen zu finden sein.

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien