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KTM: Der Umbau geht weiter, die Lager schrumpfen
KTM arbeitet an der Sanierung: Die Verwaltung wird verschlankt, die Führung neu geordnet. Im letzten Jahr verkauften die Mattighofener fast 210.000 Motorräder, der Lagerabbau schreitet voran.
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KTM arbeitet weiter an seiner Neuaufstellung für die Zukunft des Unternehmens. Im Zuge dessen wurde nun die symbolträchtige und bereits angekündigte, Namensänderung der Muttergesellschaft von «PIERER Mobility» hin zu «Bajaj Mobility AG» auch offiziell umgesetzt, mit der auch eine Verlegung des Stammsitzes von Wels nach Mattighofen ins KTM-Werk einhergeht. Der langjährige indische Partner Bajaj hatte die Mattighofener im Herbst vergangenen Jahres übernommen, nachdem er dem Motorradhersteller im Frühjahr mit einer Finanzspritze die Tilgung der Schulden und damit das Überleben gesichert hatte.
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Die Sanierung der KTM AG geht unterdessen weiter. Zuletzt hatte sich die Muttergesellschaft des Motorradherstellers von MV Agusta, dem Vertrieb für CFMOTO, den Überresten des Fahrradgeschäftes und der Sportwagensparte X-Bow getrennt, um sich auf das eigene Motorradgeschäft zu konzentrieren. Der für die Firma wichtige Lagerabbau schreitet unterdessen voran: So wurde laut Aussendung der Firma das Lager im Kalenderjahr 2025 um 101.153 Motorräder reduziert, in Summe setzten die Österreicher knapp 210.000 Maschinen ab. Der Lagerabbau schreite dabei schneller voran, als von der Firma erwartet. Mit der Sanierung geht jedoch auch eine weitere Reduktion der Mitarbeiterzahl einher. Im Rahmen des selbstauferlegten Effizienz-Programms der Firma sollen 500 weitere Stellen abgebaut werden, vor allem im mittleren Management und Angestelltenbereich. Man «reduziere in allen Bereichen Komplexität (…), auch in der Organisation der Abteilungen, insbesondere durch die Herausnahme einer Führungsebene.» Ende 2025 zählte die KTM AG knapp 3800 Mitarbeiter. Gleichzeitig werde die Komplexität in der Modellpalette reduziert, auch die IT würde verschlankt. Als Beispiel dafür wurde zuletzt unter anderem die Vereinheitlichung von Softwarelösungen im Konzern genannt. Das Team, das KTM in die Zukunft führen soll, nimmt unterdessen weiter Gestalt an. Kurz vor Weihnachten wurde der Vertrag von CEO Gottfried Neumeister bis 2028 verlängert, der im September 2024 in die Firma gekommen war und sie erfolgreich durch die Restrukturierungsphase gesteuert hatte. Am 1. April wird mit Stephan Reiff zudem ein Experte für Marketing, Vertrieb und Markenstrategie zum Unternehmen stoßen, wie SPEEDWEEK.com am 13. Januar berichtete. Reiff war vorher bei BMW im PKW- und Motorradbereich in verschiedenen Leitungspositionen und gilt als ausgewiesener Branchenkenner. Zudem besteht der Vorstand bei KTM aus Finanzchefin Petra Preining sowie Personal- und Rechtschefin Verena Schneglberger-Grossmann.
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