Sechsmal in Folge hat die deutsche Nationalmannschaft in unterschiedlichen Besetzungen die Langbahn-Team-WM dominiert. Vergangenes Jahr blieb ein ernüchternder vierter Rang.
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Zweieinhalb Wochen noch, dann wird – erstmals im finnischen Forssa – die Langbahn-Team-Weltmeisterschaft ausgetragen. Mit Finnland, Frankreich, Großbritannien, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland werden am 23. August die sechs führenden Langbahn-Nationen der Welt in Skandinavien um den Titel fighten. Sechsmal in Folge hat die deutsche Nationalmannschaft in unterschiedlichen Besetzungen dominiert. Vergangenes Jahr blieb ein ernüchternder vierter Rang. "2013 war ein Fingerzeig, dass auch andere Nationen sich weiterentwickelt haben", sagt Teammanager Josef Hukelmann. 2014 soll der schwarze Fleck auf der ansonsten weißen Weste wieder retuschiert werden: "Ich denke, wir können es schaffen und erneut Goldkurs einschlagen."
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Dreimal Konstanz, einmal aufstrebender Debütant – so sieht das von Teammanager Josef Hukelmann und Betreuer Joachim Ohmer nominierte schwarz-rot-goldene Quartett auf einen Nenner gebracht aus. Alles in allem betrachtet ist die Aufstellung wenig überraschend: Mit Erik Riss, Jörg Tebbe und Stephan Katt sind – nach dem verletzungsbedingten Ausfall Richard Speisers – die drei verbliebenen Grand-Prix-Starter nominiert, plus Enrico Janoschka, der eine bislang gute Saison hinter sich hat und über viel Erfahrung verfügt. Der 39-jährige Samstorfer war bereits 2007 und 2009 bei den Titelgewinnen dabei. Auch 2013 vertrauten Hukelmann und Ohmer auf den diesjährigen Grasbahn-EM-Dritten, den sie als Kapitän des Nationalteams auserkoren haben. "Er ist einer, der zum einen Ruhe ausstrahlt, zum anderen aber auch Tacheles redet, wenn es darauf ankommt", sagt Hukelmann. Und: "Er hat es verdient, dieses Mal die Mannschaft anzuführen." Ihm zur Seite steht mit Jörg Tebbe ein ebenfalls erfahrener Pilot. Zum vierten Mal ist Tebbe Teil des deutschen Teams. 2014 beeindruckte er mit einem fünften Platz beim Grand Prix in Herxheim und Rang 2 bei der Langbahn-DM als besten nationalen Einzelerfolg. Nur einer war bei der DM besser als der 35-Jährige aus Dohren: Erik Riss, jüngster deutscher Überflieger schlechthin. "Für mich ist er ein Phänomen", sagt Hukelmann über den 18-jährigen Bad Wurzacher. Zwei dritte Plätze bei den beiden Grands Prix, Deutscher Meister im erst dritten Lizenzjahr, daneben diverse Siege in überzeugender Manier fuhr der Sohn von Langbahn-Rekordweltmeister Gerd Riss in diesem Jahr bereits ein. In der WM-Wertung liegt er als bester Deutscher auf Rang 2 – nur fünf Punkte hinter dem Führenden Jannick de Jong. Hukelmann: "Seine Ergebnisse 2014 sprechen für sich. Ich bin überzeugt, dass Erik äußerst wertvoll ist für unser Team." Deutscher Joker ist Stephan Katt, der das Quartett komplettiert. Katt zeigte nach einer bislang durchwachsenen Saison beim Grand Prix in Marmande und offenen Rennen in jüngster Zeit aufsteigende Tendenz. "Ich habe Vertrauen zu und in ihn", sagt Hukelmann. Für den 34-Jährigen ist Forssa die bereits siebte Team-WM-Teilnahme. Bei fünf von sechs Titelgewinnen war der Neuwittenbeker mit dabei.
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