Beim GP-Auftakt in Mühldorf wird Mario Niedermeier mit Wildcard sein Debüt in der Langbahn-Weltmeisterschaft geben. Das Rennen wird er mit Motoren seines neuen Tuners Robert Barth bestreiten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit Startnummer 15, jener des Wildcard-Fahrers des Veranstalters, geht Mario Niedermeier im ersten Finale der Langbahn-Weltmeisterschaft am kommenden Sonntag (6. Juli) in Mühldorf an den Start. Für den 23-Jährigen wird der Einsatz eine Standortbestimmung. "Ich gehe mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft an den Sport, um weiter nach oben zu kommen", erzählte Niedermeier SPEEDWEEK.com. "Letztes Jahr habe ich in der U23-WM abliefern können und jetzt will ich sehen, wo ich im Vergleich zu den ganz Großen stehe und was ich noch lernen muss. Es werden viele Leute kommen, die mich kennen und es ist ein Privileg, in Bayern meinen ersten GP zu fahren."
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Einen ersten Test mit einem Fahrerfeld auf WM-Niveau hatte Niedermeier beim Himmelfahrtsrennen in Herxheim, wo jedoch so gut wie alles schief ging. "Das Rennen war ziemlich beschissen, weil mir zwei Motoren kaputt gegangen sind, deswegen bin ich nach hinten gefallen. Im Training war ich noch gut dabei, aber dann hat mich das Material im Stich gelassen", blickte der zwischen Regensburg und Landshut beheimatete Bayer auf das Rennen in der Pfalz zurück, infolgedessen er sich technisch neu aufstellte. "Wir haben einen Tuner-Wechsel von Anton Nischler zu Robert Barth hingelegt und wenn das Material funktioniert, kann auch der Fahrer funktionieren." Über den Grand Prix in Mühldorf hinaus hat Niedermeier einige weitere Highlights im Kalender, bei denen er sich beweisen will. "Der Fokus liegt in dieser Saison noch auf dem EM-Semifinale und dem WM-Challenge in Morizes im Spätjahr. Zudem muss ich abwarten, wie es mit dem Langbahn der Nationen ausschaut. Ich bin im Kader und schon sehr gespannt, wen sie aufstellen werden. Da ich ja auch gut Speedway fahre und letztes Jahr in Vechta gut unterwegs war, haben sie gesagt, dass sie mich dafür im Hinterkopf haben."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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