Martin Brundle über Max Verstappen: «Ich könnte mir gut vorstellen, dass …»
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen war nach seinem Ausfall in Silverstone sehr wütend. Der langjähriger GP-Fahrer Martin Brundle beleuchtet die Situation des Niederländers.
Fans und Fachleute diskutieren kontrovers Antworten auf die Frage: Was wird aus Max Verstappen? Erfüllt er seinen Vertrag mit Red Bull Racing? Vergeht ihm die Lust aufs Grand Prix-Fahren? Dockt er womöglich bei einem anderen Team an, um einer frischen Herausforderung nachzugehen?
Auch Martin Brundle hat sich dazu Gedanken gemacht, 158-facher GP-Teilnehmer, Sportwagen-Weltmeister 1988 und Le Mans-Sieger 1990. Der 67-jährige Engländer hat in den vergangenen Wochen beobachtet, wie sich Verstappen verhält und kommt zu folgenden Schlüssen.
Der GP-Experte von Sky sagt: «Ich könnte mir gut vorstellen, dass Max sein Team früher oder später verlässt, ob das nun 2027 ist oder 2028, und dass er ein frisches Kapitel aufschlägt. Fahrer machen das. Wir haben das auch beim langjährigen Mercedes-Piloten Lewis Hamilton erlebt, als er zu Ferrari gezogen ist. Er brauchte schlicht einen Tapetenwechsel.»
«Verstappen hat bislang seinem Team vertraut, auch beim heiklen Schritt zur eigenen Antriebseinheit. Das Vertrauen in Red Bull Racing zu setzen, hat sich meist als richtig erwiesen.»
«Sein Problem ist nun, dass es letztlich für ihn nur drei Rennställe geben kann, zu welchen er wechseln sollte – Ferrari, McLaren oder Mercedes. Und alle diese Teams haben ihre zwei Fahrer langfristig an sich gebunden, mindestens bis Ende 2027, meist länger.»
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