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Celestino Vietti: Dreimal Sieg, dreimal Schlüsselbein
Trotz seiner 23 Jahre zählt Celestino Vietti zu den Veteranen der Moto2-WM. In seiner fünften Saison startet er bereits für das vierte Top-Team. Dabei gibt es im Leben des Italieners eine Konstante – die VR46-Akademie.
Moto2
Im Artikel erwähnt


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Die Karriere des Celestino Vietti gleicht von Beginn an einer Achterbahnfahrt. Trotz Siegen und dem ersten Podestplatz als Moto3-Rookie kam Celestino in drei Anläufen nie über den fünften Endrang der kleinsten WM-Klasse hinaus.
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Dasselbe Schema dann nach dem Aufstieg in die Moto2. Nach einem bescheidenen Debütjahr 2021 folgte in der Mannschaft von VR46 der Durchbruch. Mit drei Siegen 2002 setzte der hagere Vietti ein Ausrufezeichen – der ihm nach dem Ende des Moto2-Projekts bei VR46 einen Platz bei Fantic Racing einbrachte. Es folgte die nächste Dublette: Vietti siegte, holte eine Pole und kam dennoch nicht über den WM-Rang 10 hinaus. Ein gefundender Kandidat für Meistermacher Aki Ajo. Der Finne ist bekannt für deine überragende Talent-Nase und bringt zugleich die Erfahrung mit, um aus Rohdiamanten Meister zu schleifen. Insider sahen nach dem Wechsel Viettis ins KTM-Lager bereits den neuen Weltmeister. Doch Überraschung – auch unter den Fittichen der KTM-Ajo-Einheit zündete der Treibsatz Vietti wieder nicht vollständig. Kurios: Im Lauf der Saison zeigte der Pilot mit der Startnummer 13 mehrfach groß auf und zählte mit drei Siegen (Red Bull Ring, Misano, Sepang) zu den erfolgreichsten Piloten. Als schmerzhaftes Kontergewicht brach sich Vietti auch dreimal das Schlüsselbein, zuletzt beim WM-Finale in Barcelona. Mehr als WM-Rang 7 war damit auch 2024 nicht drin. Vietti musste nach nur einer Saison Platz machen für Moto3-Aufsteiger Collin Veijer.
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2025 erhält der mit 23 Jahren noch frische Vietti die nächste Chance. Mit einem Platz bei Luca Boscoscuro (SpeedUp) startet der Pilot aus der Nähe von Turin in seinem fünften Moto2-Jahr für das vierte Spitzenteam der Kategorie.
Die größte Konstante im Leben Viettis bleibt die Akademie seines Mentors, Idols und Freundes Valentino Rossi. Als 13-Jähriger wurde "CV13" in die Akademie in Tavullia aufgenommen. Ein Umstand, den der Racer auch heute noch als alles entscheidenden Faktor sieht.
Auf GPOne bestätigte Vietti im Interview: "Die Akademie hat meine gesamte Karriere beeinflusst. Sie haben mich dabei unterstützt, von der italienischen Meisterschaft in die WM zu kommen. Und vor allem habe ich dabei von Ratschlägen und Erfahrungen Valentinos profitiert. Sicher ist: Ohne die Akademie wäre ich niemals da, wo ich jetzt bin." Der jetzige SpeedUP-Pilot findet eine interessante Beschreibung für das Verhältnis zum "Doktor". Vietti: "Es ist auch heute noch wie in einem Science-Fiction-Film. Valentino war immer der große Held, das Idol. Und dann fing er an, sich auch mit mir zu beschäftigen. Er sprach mit mir normal und gab mir Tipps von Fahrer zu Fahrer. Als er mich dann nach meinem ersten Podium in der Moto3 zum ersten Mal in den Arm genommen hat – das war wie ein Traum."
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Nach fast einem Jahrzehnt zählt Celestino Vietti neben Marco Bezzecchi, Andrea Migno und Franky Morbidelli zum Stammkader der Akademie in Tavullia. Mit noch nicht final ausgeheiltem Schlüsselbein musste Vietti den diesjährigen Auftritt beim VR46-Event "100 km dei Campioni auslassen." Auch sein neues Arbeitsgerät konnte Vietti bislang noch nicht testen. Erstmals geht es am 12.Februar in Portimao auf die Piste. Ob der Italiener im nächsten Anlauf die für einen Champion entscheidende Konstanz aufbauen kann, das ist eine der großen Moto2-Fragen der neuen Saison.
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