Jordi Torres: 2015 in der Moto2? Oder Superbike-WM?
Jorge Martinez sperrt sein Mapfre-Moto2-Team zu, der 27-jährige Spanier Jordi Torres muss sich ein neues Team suchen. Dem Absteiger droht die Verbannung in die Superbike-WM.
Der Spanier Jordi Torres hat 2013 beim Mapfre-Aspar-Moto2-Team auf der Suter den Sachsenring-GP gewonnen, er war dann WM-Zehnter, beim Saisonfinale glänzte er in Valencia noch mit Platz 2. Er brachte es im Vorjahr auf erstaunliche 128 WM-Punkte.
In der Saison 2014 hat Torres auf der Suter MMX2 des Mapfre-Aspar-Teams ziemlich versagt, er kommt als WM-Siebzehnter nach Valencia – und hat erst 52 Punkte erbeutet. Zwei achte Ränge sind die besten Ergebnisse in diesem Jahr
Teambesitzer Jorge "Aspar" Martinez sperrt das Moto2-Team nach dieser enttäuschenden Saison zu. Mangels vielversprechender Fahrer konzentriert sich der vierfache Weltmeister lieber auf die Klassen Moto3 (dort bildet er das offizielle Mahindra-Werksteam mit Francesco Bagnaia, Juanfran Guevara und Jorge Martin) und MotoGP, wo Nicky Hayden und Eugene Laverty eine Open-Honda im Drive-M7-Design fahren werden.
Jordi Torres (27) befindet sich immer noch auf Arbeitssuche.
Er unterhielt sich MotoGP-Teambesitzer Sacchi von IodaRacing, auch bei Avintia-Ducati hat sich Torres umgesehen, aber dort wird wieder Mike di Meglio fahren.
"Wir warten auf Antworten aus der Moto2- und aus der Superbike-WM", erklärte Torres-Manager Paco Sanchez gegenüber SPEEDWEEK.com. "Bei IodaRacing gibt es keien Aussicht auf sportliche Erfolge. Und bei Avintia scheint di Meglio wieder fix zu sein."
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