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Manzi zu Moto2-Eklat 2018: Medien haben überreagiert

Sieben Jahre nach dem Misano-Vorfall zwischen Romano Fenati und Stefano Manzi in der Moto2-WM äußerte sich der Supersport-Weltmeister zu der Aktion. Rückblickend nimmt er seinen geläuterten Landsmann in Schutz.

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Das Moto2-Rennen in Misano vor sieben Jahren lebte von einer Szene. Nicht, als Francesco Bagnaia das Rennen gewann oder Marcel Schrötter sein erstes Moto2-Podium holte. Vielmehr ging es um eine Aktion, die nur globales Kopfschütteln einbrachte. Die Rede ist vom Griff Romano Fenatis in die Bremse von Stefano Manzi, der einen Sturz gerade so verhindern konnte.

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Die Aktion von Fenati, damals 22 Jahre alt und schon öfters als "Bad Boy" aufgefallen, hinterließ Spuren. Zum einen wurde der Italiener aus dem Rennen genommen – Schwarze Flagge –, zudem wurde er vom Snipers-Team den Rest der Saison suspendiert. Zum anderen gingen die TV-Bilder um die Welt und sorgten für globales Kopfschütteln. Auf Social Media entsprang ein Shitstorm gegenüber Fenati, dessen Vorvertrag mit dem Forward-Team für das kommende Moto2-Jahr aufgelöst wurde.

Bekanntlich nahm ihn 2019 das Snipers-Team in der Moto3 erneut auf und Fenati zeigte sich reumütig, sportlich kam er aber nicht mehr auf die Beine. Nachdem er 2024 keinen Platz im GP-Paddock erhielt, versuchte er in der CIV ein Comeback, was ebenfalls im Sand verlief. Funkstille seitdem.

Stefano Manzi hingegen, der in der Moto2 nach Jahren der Mittelmäßigkeit keinen Platz mehr fand, wagte 2022 den Sprung in die Supersport-WM und verlieh seiner Karriere einen Neustart, der sich auszahlte. 2025 sicherte er sich mit 26 Jahren den Supersport-WM-Titel.

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Mit dem Fenati-Vorfall geriet Manzi das erste Mal in die weltweiten Schlagzeilen, wenn auch unfreiwillig. "Ich hatte mit Romano nie ein gutes Verhältnis, wir sind keine engen Freunde geworden", äußerte er sich kürzlich im Podcast von Andrea Migno. "Die Medien haben einen Riesenwirbel gemacht, das war meiner Meinung nach völlig übertrieben."

Dabei blickte er auf die Aktionen der vergangenen Jahrzehnte zurück: "Wenn wir an die 1990er zurückdenken, war das gang und gäbe. Damals war es normal, dass Leute Fehler machten. Manchmal läuft es nicht gut." Also war die Aktion von Fenati für ihn in Ordnung? "Ich sage nicht, dass er nochmal meine Bremse bei voller Fahrt ziehen sollte. Aber die Umstände haben ihn zerstört, es hat ihm nicht geholfen."

War 2018 also ein Wendepunkt für die Karriere von Manzi? "Es ist kein Schlüsselmoment meiner Karriere. Der Hype war übertrieben."

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