Ana Carrasco: Zwischen Rennstrecke und Universität
Nach Karel Abraham, der seinen Bachelorabschluss in Jura bereits in der Tasche hat, wird in der MotoGP-WM bald ein zweiter angehender Jurist antreten: die Moto3-Pilotin Ana Carrasco.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die 18-jährige Ana Carrasco tritt 2015 für das RBA-Team von Aleix Espargaró in der Moto3-Klasse mit einer KTM an. Nach ihrem schweren Sturz auf dem Sachsenring ist die Spanierin noch immer durch ihren Oberarmbruch gehandicapt. Neben ihrer Rennsportkarriere nimmt Carrasco nun eine neue Herausforderung auf sich: ein Jurastudium.
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"Ich lebe in Murcia. Dort werde ich an der Universität, sie heißt UCAM (Universidad Católica San Antonio de Murcia), Jura studieren. Es ist eine der besten Universitäten in Spanien für dieses Fachgebiet. Ich habe das schon länger angestrebt", erklärte die 18-jährige Spanierin im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Warst du schon immer so erfolgreich in Sachen Bildung? "Ja, ich war schon immer gut in der Schule."
Wird es problematisch werden, dein Studium und deine Karriere in der Moto3-Weltmeisterschaft unter einen Hut zu bringen? "Ich denke, dass das gut möglich ist, denn so habe ich es auch bisher gemacht. Die Universität hilft mir auch dabei. Ich werde tun, was ich kann. Ich wusste nicht, dass Karel Abraham auch Jura studiert hat."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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