Die Jagd auf die Pole-Position entschied Honda-Pilot Jorge Martin im nassen Moto3-Qualifying von Assen für sich. Lokalmatador Bo Bendsneyder erzielte für KTM jedoch Startplatz 2.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Juanfran Guevara stürzte bereits in den ersten Minuten des Moto3-Qualifyings in Assen. Auch John McPhee preschte mit seiner Honda in den Kies, konnte einen Sturz aber verhindern. Lokalmatador Bo Bendsneyder aus dem Team Red Bull KTM Ajo setzte sich in der Anfangsphase vor WM-Leader Joan Mir, der in der Gesamtwertung 45 Punkte Vorsprung auf Romano Fenati hat, und Jorge Martin an die Spitze.
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Fabio Di Giannantonio, der 2017 bereits dreimal auf dem Moto3-Podest stand, stürzte in Kurve 11, während sich KTM-Pilot Nicolò Bulega vor Martin und Bendsneyder an die Spitze setzte. Auch Marcos Ramirez ging zu Boden. Rookie Patrik Pulkkinen aus dem deutschen Team Peugeot MC Saxoprint landete ebenfalls im Kies. Kurz darauf stürzte auch WM-Leader Joan Mir mit der Honda des Leopard-Teams in Kurve 3. Jubel bei den Niederländern: Zur Halbzeit lag Bendsneyder mit 1:58,852 min wieder vor Martin +0,362 sec und Bulega +0,457 sec an der Spitze. Philipp Öttl reihte sich nach seinem Sturz am Morgen nur auf dem 22. Rang ein. Jules Danilo war das nächste Sturzopfer, ihm folgte Rookie Ayumu Sasaki.
Das Leopard-Team arbeitete unermüdlich daran, die Honda von Joan Mir zu reparieren, um den Spanier noch einmal auf die Strecke schicken zu können. Zehn Minuten vor Schluss lag er noch auf der fünften Position. Gabriel Rodrigo fand sich ebenfalls im Kiesbett wieder. Niccolò Antonelli tat es ihm gleich. In der Schlussphase kehrte Mir auf die Strecke zurüc, als sich die Sonne über dem TT Circuit Assen blicken ließ.
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Jorge Martin schob sich an Bendsneyder vorbei auf Platz 1. Der Honda-Pilot war 0,370 sec schneller als der Niederländer.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Mit 1:57,595 min sicherte sich Martin wie schon in Barcelona die Pole-Position. Hinter ihm folgten Bendsneyder (KTM) +0,829 sec, Niccolò Bulega (KTM) +1,713 sec, Nakarin Atiratphuvapat (Honda) +2,461 sec, Marco Bezzecchi (Mahindra) +2,594 sec, Aron Canet (Honda) 2,965 sec und WM-Leader Joan Mir (Honda) auf Platz 7 mit 3,078 sec Rückstand. Philipp Öttl wird am Sonntag von der 26. Position in das Moto3-Rennen starten. Er lag 4,546 sec zurück.
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