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Crash-Festival in Buriram: Doppelsieg für KTM Ajo

Das erste Rennen der Grand-Prix-Saison 2025 war ein großes Favoritensterben. Während Munoz, Piqueras und Yamanaka zu Boden gingen, zeigte KTM-Ajo-Pilot Jose Antonio Rueda ein perfektes Moto3-Rennen.

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Die Startaufstellung zum ersten Moto3-GP der Saison lieferte ein doch gänzlich anderes Bild als beim Finale der Saison. Mit den drei Besten 2024 – David Alonso, Dani Holgado und Collin Veijer – waren Spitzenpiloten in die Moto2 aufgestiegen. Dazu kam der Rücktritt von Tatsuki Suzuki. Neue Fahrer wie Max Quiles müssen altersbedingt auslassen. Dazu kommen verletzte Kandidaten wie Noah Dettwiler oder Australier Jacob Roulstone.

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Entsprechend galt es, sich in Buriram an einige neue Gesichter – oder Bekannte, die die Chance nun für einen guten Auftritt in der kleinsten Grand-Prix-Kategorie nutzen wollten – zu gewöhnen. Bestes Beispiel: Matteo Bertelle. Der Italiener, letztes Jahr für Honda im Mittelfeld unterwegs, hatte sich auf der KTM seiner neuen MTA-Mannschaft die erste Pole-Position des Jahres gesichert. Neben ihm ein weiterer Italiener. Stefano Nepa hatte den anderen Weg gewählt. 2024 für MTA am Gas, war zur SIC58-Einheit und Honda gewechselt. Startplatz 3 hatte sich mit dem Spanier Jose Antonio Rueda eine bekannte Größe gesichert. In seiner zweiten Saison für KTM-Ajo am Start zählt Rueda zu den Favoriten auf den Titel.

Ebenfalls am Start, wenn auch nur als Ersatzpilot, war der 18-jährige Österreicher Jakob Rosenthaler, der von Position 25 in den Auftakt gestartet war. Den effektivsten Schuss zur ersten Kurve feuerte Bertelle ab. Souverän führt die Nummer 18 das Feld in der GP-Saison 2025 an.

Eine stürmische erste Runde zeigte nicht zum ersten Mal der Spanier David Munoz. Von Startplatz 10 arbeitete sich die große Hoffnung von Intact GP aus Memmingen innerhalb einer Runde bis auf Rang 3 nach vorne. Wieder eine Runde später lag der KTM-Racer auf Position 2 – hinter Rueda. Die beiden Spanier hatten den Polesetter auf Rang 3 verdrängt.

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Hinter dem Führungstrio war keine klare Ordnung auszumachen. Insgesamt 18 Piloten lagen nach einem Drittel des Rennens über 19 Runden innerhalb von 3,7 sec. Aus Sicht der Thailänder war das Rennen in Runde 7 vorbei, denn nach einer Kollision zwischen Tatchakorn Buasri und Tech3-Pilot Valentin Perrone war der Lokalheld außer Gefecht. Doppelschlag für Honda-Asia: Nur einen Umlauf später stürzte Buasris-Teamkollege Furusato aus dem Auftakt.

Während Munoz weiter an der Spitze kämpfte, musste der noch angeschlagene Rookie Guido Pini seine KTM in der Intact-Box aufstellen. Mit dem Beginn der zweiten Hälfte des Laufs hatte sich das Feld stark dezimiert. Auch Yamanaka war auf Platz 5 liegend zu Boden gegangen. Rueda und Munoz war die Flucht gelungen, Bertelle wurde in der Hitze bis auf Rang 10 zurückgeworfen.

Doch auch die Spitze blieb nicht lange zusammen. In Runde 13 verabschiedete sich auch der heißblütige David Munoz per Sturz. Rueda lag damit vor den letzten Runden mit komfortablen 2,6 sec in Führung.

Das Chaos ging weiter: Mit fünf Runden auf der Anzeige rammte KTM-Pilot Joel Kelso MSi-Spitzenmann Angel Piqueras aus dem WM-Auftakt. Beide Piloten blieben bei dem Doppelcrash unverletzt.

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Das Bild in den letzten beiden Runden: Hinter einem unangefochtenen Jose Antonio Rueda rauften Adrian Fernandez, Stefano Nepa und KTM-Ajo-Rookie Alvaro Carpe. Bertelle hatte sich wieder auf Rang 4 vorgearbeitet, war aber nicht mehr in der Lage, die Lücke zu schließen.

Jose Antonio Rueda behielt die Nerven und holte sich den Auftaktsieg. Das Teamergebnis machte der Teamkollege perfekt. Carpe setzte sich in einem sehenswerten Finish gegen Fernandez und Nepa durch.

Profiteur der heißen Moto3-Schlacht schien Jakob Rosenthaler. Der CFMOTO-Pilot fuhr lange fehlerlos und lag in der Hitzeschlacht als 14. In den WM-Punkten – stürzte dennoch in der letzten Runde aus dem Rennen. Nur 15 der 26 Moto3-Racer sahen beim WM-Start die Zielflagge.

Bemerkenswert: Hinter Rookie Carpe, der es bis aufs Podest schaffte, sammelte weitere Neueinsteiger erste WM-Punkte. Der Südafrikaner Ruche Moodley landete bei seinem Debüt auf Platz 11.

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Ergebnisse Moto3 Buriram, Rennen (2. März):

1. Jose Antonio Rueda (E), KTM, 19 Runden in 32:14,412 min

2. Alvaro Carpe (E), KTM, +7,276 sec

3. Adrian Fernandez (E), Honda, +7,341

4. Stefano Nepa (I), Honda, +7,590

5. Matteo Bertelle (I), KTM, +10,242

6. Dennis Foggia (I), KTM, +11,644

7. David Almansa (E), Honda, +12,068

8. Riccardo Rossi (I), Honda, +13,138

9. Joel Esteban (E), KTM, +21,956

10. Luca Lunetta (I), Honda, +22,031

11. Ruche Moodley (ZA), KTM, +22,158

12. Angel Piqueras (E), KTM, +29,798

13. Adrian Cruces (E), KTM, +29,930

14. Marcos Uriarte (E), Honda, +30,044

15. Cormac Buchanan (NZ), KTM, +57,228

– Scott Ogden (GB), KTM,1 Runde zurück

– Jakob Rosenthaler (A), KTM,1 Runde zurück

– Joel Kelso (AUS), KTM, 5 Runden zurück

– David Munoz (E), KTM, 7 Runden zurück

– Nicola Carraro (I), Honda, 9 Runden zurück

– Ryusei Yamanaka (J), KTM, 10 Runden zurück

– Guido Pini (I), KTM, 11 Runden zurück

– Taiyo Furusato (J), Honda, 12 Runden zurück

– Valentin Perrone (RA), KTM, 13 Runden zurück

– Tatchakorn Buasri (T), Honda, 13 Runden zurück

– Eddie O’Shea (GB), Honda, 1. Runde nicht beendet

WM-Stand nach 1 von 22 Rennen:

1. Jose Antonio Rueda, 25 Punkte. 2. Alvaro Carpe 20. 3. Adrian Fernandez 16. 4. Stefano Nepa 13. 5. Matteo Bertelle 11. 6. Dennis Foggia 10. 7. David Almansa 9. 8. Riccardo Rossi 8. 9. Joel Esteban 7. 10. Luca Lunetta 6. 11. Ruche Moodley 5. 12. Angel Piqueras 4. 13. Maros Uriarte 3. 14. Adrian Cruces 2. Cormac Buchanan 1.

Konstrukteurs-WM:

1. KTM, 25 Punkte. 2. Honda 16.

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