In Argentinien feierte Romano Fenati seinen zweiten Sieg in der Moto3-WM. Doch er musste zunächst um die 25 Punkte zittern. Teambesitzer Valentino Rossi ist «super-glücklich».
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Die Renndirektion untersuchte zunächst die Berührungen mit Alex Márquez und Jack Miller, die Fenati in der letzten Kurve verursacht hatte. Doch sie stufte die Manöver als normales Renngeschehen ein. Es ist der zweite GP-Sieg für Fenati, der bereits 2012 in seiner Rookie-Saison in Jerez siegte.
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"Leider drohte mein Vorderrad einzuklappen. Ab der Rennmitte hatte ich ein Problem. Ich werde mit Jack sprechen und mich entschuldigen. Es war keine Absicht. Es war ein harter Kampf gegen ihn. Er ist ein sehr fairer Gegner und wird das sicher verstehen", hoffte Fenati. Fenatis Sieg ist der erste Triumph des Sky-VR46-Teams von Valentino Rossi. Der MotoGP-Star freute sich: "Wir sind super-glücklich. Wir sind ein sehr junges Team, denn wir haben mit der Zusammenarbeit erst im letzten Sommer begonnen. Jedes Mitglied hat einen großartigen Job gemacht. Romano hat im Rennen die 20 Prozent gebracht, die in der Macht des Fahrers liegen. Unser Ziel ist es jetzt, in allen Rennen auf einem Spitzenplatz zu sein."
Ex-Aprilia-Techniker Rossano Brazzi grinste: "Romano gibt nie auf. Wenn ein Rennen in den letzten Kurven entschieden wird und er nah genug dran ist, muss man mit ihm rechnen. Immer."
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Fenati siegte, nachdem er in Texas Rang 2 erobert hatte. Auf dem Podest ereignete sich ein unschöner Fehler: Anstatt der italienischen Hymne waberte die französische Marseillaise durch die Luft. Nach einigen Minuten wurde der Fehler behoben. Während Romano Fenati auf dem Podium lächelte, erlebte ein anderer Italiener, Andrea Locatelli, einen Rückschlag. Im Medical Center wurde ein Bruch der rechten Hand nach einer Kollision mit Karel Hanika festgestellt.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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