In Zukunft: Höhere Alterlimits, kleinere Startfelder
Nach den drei Todesfällen seit Ende Mai haben FIM und Dorna rasch reagiert. Die Alterslimits in den Nachwuchsklassen werden erhöht, die Startfelder verringert.
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Das Permanent Bureau, zusammengesetzt aus FIM und Dorna, trifft sich in Misano, um neue Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu beschließen. Das Permanent Bureau arbeitet seit Jahren eng mit Road Racing-Veranstaltern und Streckenbetreibern zusammen, auch mit der IRTA und der MSMA, um den Sport sicherer zu machen.
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Das Permanent Bureau überdenkt pausenlos alle Maßnahmen, es arbeitet eng mit den Fahrern zusammen, um den Motorradsport so sicher wie möglich zu gestalten. Nach den drei Todesfällen in diesem Jahr sind weitere Sicherheitsvorschriften nötig geworden. Es werden jetzt in einigen Schlüsselbereichen Verbesserungen in Kraft treten. Es geht hier um neue Alterlimits und strengere maximale Teilnehmerlisten pro Klasse und Serie. Auch im Bereich des "rider equipments" (Fahrerausrüstung) und der "rider communication" sollen neue Wege beschritten werden. Teilnehmerlisten und Alterslimits
In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Fahrer auf der Strecke in jeder Serie beschränkt. Dazu treten weltweit neue "age limits" für jede Klasse und Meisterschaft in Kraft. Die nationalen Verbände der FIM werden die Vorschriften überwachen.
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Die Erhöhung des Mindestalters für jede Motorradsport-Kategorie soll zu mehr Sicherheit für die jungen Teilnehmer am Beginn ihrer Karriere führen.
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Zusätzlich wird das Alterslimit für gewisse Kategorien angehoben. Dadurch wird das auch Ungleichgewicht in verschiedenen Ländern und auf den Kontinenten beseitigt.
Folgende Änderungen treten ab 2022 in Kraft: European, British, Northern und Asia Talent Cups und andere Pre-Moto3-Serien: Das Mindestalter steigt auf 13 Jahre, maximal 30 Teilnehmer im Feld.
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Red Bull MotoGP Rookies Cup: Neues Mindestalter 14 Jahre. Moto3-Junioren-WM: Mindestalter von 14 auf 15 angehoben, maximal 32 Teilnehmer am Start. Supersport-WM-300: Mindestalter von 15 auf 16 angehoben, maximal 32 Teilnehmer. Eine Ausnahmeregelung gilt für Fahrer, die bereits in der laufenden Saison 2021 in einer der Klassen antraten.
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Folgende Vorschläge sollen 2023 umgesetzt werden: 14 wird das Mindestalter für jegliches Racing auf GP-Strecken (dazu gehören alle Strecken mit einer Grade A-, B- oder C-Homologation), was die Asia, British, European und Northern Talent Cups betrifft. Das Mindestalter für alle Klassen der FIM MotoGP World Championship wird auf 18 angehoben. (Aktuell liegt das Mindestalter in der Moto3 und Moto2 bei 16 Jahren). Die Gesamtsieger der Moto3-Junioren-WM und des Red Bull Rookies-Cups dürfen bereits im Alter von 17 Jahren in die Moto3-WM aufsteigen.
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Für die Moto3-Junioren-WM und die Moto2-EM wird das Mindestalter auf 16 Jahren angehoben. Ebenfalls um ein weiteres Jahr angehoben wird das Limit im Red Bull Rookies Cup – auf 15 Jahre. Ähnlich wie schon im kommenden Jahr gilt auch 2023 eine Ausnahme für Fahrer, die bereits 2022 in einer der Klasse antreten. Sie dürfen weiterhin dort fahren. Das Mindestalter in der Supersport-WM wird 18 Jahre sein.
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