Luca Grünwald (Sturz): «Der 15. Platz war möglich»
Der Bayer Luca Grünwald wurde in Las Termas bereits in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt und schied schliesslich nach einem Sturz (Hinterradrutscher) aus.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Kalex-KTM-Pilot aus dem Team Kiefer Racing schoss von Startplatz 26 auf Platz 16 nach vorne. Aber dann passierte das Missgeschick. Grünwald: "Der Start war eigentlich sehr gut, ich konnte in den ersten zwei Kurven viele Leute überholen. Dann ging’s die Gegengerade runter, da haben sich im Windschatten logischerweise wieder alle aufgereiht. Ich war recht spät auf der Bremse, das war gut, aber innen kam der Hanika. Irgendein Italiener, ich glaube, es war Locatelli, hat noch angeschoben, die beiden sind dann rausgerutscht, genau vor mir. Ich musste neben die Piste rausfahren und war dann Stockletzter. Ich bin dann wieder los und gute Zeiten gefahren. Ich habe einen nach dem anderen wieder aufgeschnupft und bin wieder ein Stück nach vorne gekommen. Das war gut. Aber schon nach zehn, elf Runden habe ich Probleme mit dem Vorderreifen bekommen."
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Kurz danach habe auch der Hinterreifen nachgelassen, schilderte der Moto3-WM-Rookie. "Ja, hinten war es auch nicht viel besser. Dann habe ich ausgangs der langen Rechtskurve im Infield einen Rutscher gehabt, eigentlich war er noch normal, aber es war alles schon so schwammig und die Reifen waren schon so platt, dass ich runtergefallen bin. Ich habe hinten einen Rutscher gehabt und bin sofort übers Vorderrad gestürzt." Grünwald blieb unverletzt. "Im Rennen haben alle Reifenprobleme gekriegt, die Zeiten sind auch wahnsinnig langsamer geworden. Es sind dann nur noch 1:52er Zeiten gefahren worden, ich war anfangs noch mit 1:50er-Zeiten unterwegs. Ich habe halt beim Aufholen auch viel Reifen verbraucht. Schade, aber wenn der Zwischenfall in der ersten Runde nicht passiert wäre, wäre ich als 15. oder 16. ins Ziel gekommen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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