Motegi, Zeittraining: Intact-Pilot Munoz vor Rueda
Im Zeittraining der Moto3-Klasse in Motegi fuhr Intact-Pilot David Munoz die Bestzeit. WM-Leader Jose Antonio Rueda und Ryusei Yamanaka folgten auf den Rängen 2 und 3. David Almansa stürzte zweimal.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Auf die 35 Minuten freies Training folgt am Freitag in der Moto3-Klasse das Zeittraining. In diesem geht es darum, direkt ins Qualifying 2 zu kommen, was nur den schnellsten 14 Fahrern gelingt. Die restlichen Fahrer müssen am Samstag ins Q1, aus welchem dann noch die Top-4 ins Q2 aufsteigen.
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Im FP1 auf dem Twin Ring Motegi war Leopard-Honda-Pilot Adrian Fernandez mit 1:55,947 min der Schnellste. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Angel Piqueras und WM-Leader Jose Antonio Rueda. Zum Vergleich: den Moto3-Rundenrekord auf der japanischen Strecke hatte Ivan Ortola 2024 mit 1:54,761 min aufgestellt.
Beim Großen Preis von Japan feiert Matteo Bertelle sein Comeback. Der langzeitverletzte Italiener aus dem Team LevelUp-MTA fiel fast ein halbes Jahr mit Knochenbrüchen und einer Kopfverletzung aus.
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Am Freitagnachmittag betrug die Lufttemperatur 28 Grad Celsius. Die Moto3-Piloten gingen pünktlich um 13.15 Uhr Ortszeit auf die Strecke.
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Für die erste Bestzeit sorgte Adrian Fernandez (Honda) mit 1:56,438 min. Auf Platz 2 reihte sich Intact-Pilot David Munoz (KTM) ein. Eine Runde später fuhr Honda-Pilot David Almansa mit 1:56,080 min eine neue Bestzeit. Zwei Minuten später verbesserte der Spanier seine Bestzeit auf 1:55,735 min.
Die Top-5 nach zehn Minuten: Almansa, Munoz, Furusato, Fernandez und Yamanaka. WM-Leader Rueda war zu diesem Zeitpunkt auf Position 5 zu finden. Zwei Minuten später stürzte Adrian Fernandez in Kurve 13 über das Vorderrad, als er auf dem Kerb ausrutschte. Er blieb unverletzt. Teamkollege Almansa verbesserte seine Bestzeit auf 1:55,672 min.
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20 Minuten vor dem Ende stürzte Lokalmatador Ryusei Yamanaka in Kurve 9. Kurios: Als die Marshals das Bike des Japaners im Kiesbett wegschieben wollten, stolperten diese und die Maschine ging erneut zu Boden. Drei Minuten später stürzte Almansa in derselben Kurve. Er konnte seine Honda wieder aufrichten und weiterfahren. Somit hatten beide Leopard-Honda-Piloten einen Crash. 15 Minuten vor dem Ende der 35-minütigen Session lag Almansa immer noch an der Spitze. Dahinter folgten Munoz, Perrone, Furusato und Fernandez. Acht Minuten vor Schluss starteten die Fahrer die finale Zeitenjagd. Vier Minuten später hatte Almansa in Kurve 11 seinen zweiten Crash in dieser Session! Das Zeittraining war für ihn somit zu Ende.
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Kurz danach fuhr Munoz mit 1:55,234 min eine neue Bestzeit, Rueda setzte sich an die zweite Stelle. An die Zeit von Munoz kam niemand mehr heran. Den direkten Einzug ins Q2 schafften: Munoz, Rueda, Yamanaka, Piqueras, Almansa, Perrone, Fernandez, Kelso, Furusato, Pini, Bertelle, Lunetta, Quiles und Foggia. Der Schweizer Noah Dettwiler landete auf Position 24. Bemerkenswert war die Leistung von Matteo Bertelle, der nach seiner schweren Verletzung Elfter wurde. Ergebnisse Moto3 Motegi, Zeittraining (26. September):
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