Jose Antonio Rueda verpasste im Moto3-Rennen ein Top-Resultat, weil seine KTM eingangs der letzten Runde einen mechanischen Defekt hatte. Die WM-Führung musste er an Sieger Angel Piqueras abgeben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach zwei Saisonsiegen in Thailand und den USA sowie Platz 3 in Argentinien war KTM-Ajo-Pilot Jose Antonio Rueda auch in Katar der Favorit im Moto3-Rennen. Dort kam er jedoch das erste Mal 2025 nicht ins Ziel.
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Vom dritten Startplatz setzte sich Rueda früh an die zweite Stelle hinter Ryusei Yamanaka, der von der Pole-Position gut wegkam. In der dritten Runde schnappte sich Rueda den Japaner und war Erster. Ein Zwischenfall zwischen Intact-Pilot David Muñoz und Dennis Foggia (Aspar) reduzierte die Verfolgergruppe auf nur noch sieben Fahrer. Rueda führte den Großteil des restlichen Rennens an. Im Finish kämpfte er mit Piqueras, Yamanaka, Furusato und Kelso um den Sieg. Eingangs der letzten Runde folgte dann das Drama für Rueda: Aufgrund eines technischen Problems an seiner KTM rollte der Spanier ohne Vortrieb aus. "Mein Gefühl im Rennen war gut. Leider hatten wir in den letzten Runden ein mechanisches Problem und konnten das Rennen nicht beenden", berichtete ein geknickter Rueda nach dem Rennen. "Was uns heute passiert ist, kann in diesem Sport immer passieren, also hoffen wir, dass es beim nächsten Rennen besser läuft. Das Wochenende war recht gut, und wir müssen das mitnehmen, um uns auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Wir haben in zwei Wochen in Jerez eine weitere Gelegenheit."
Mit seinem Ausfall verpasste er zum ersten Mal in dieser Saison die Punkteränge. In der Gesamtwertung fällt Rueda mit 66 Punkten auf den zweiten Platz zurück – er liegt nun einen Punkt hinter dem neuen Tabellenführer Angel Piqueras, der das Rennen mit 0,009 sec Vorsprung auf Taiyo Furusato gewann. Teamkollege Alvaro Carpe wurde Elfter. In der Teamwertung liegt KTM Ajo nach dem enttäuschenden Katar-GP jedoch immer noch voran.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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