Philipp Öttl (KTM/1.): «Zwei gute, saubere Runden»
KTM-Pilot Philipp Öttl aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing glänzte im ersten freien Moto3-Training beim Saisonauftakt in Katar mit der Bestzeit und erfreute die deutschen Fans.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Philipp Öttl sorgte gleich zu Beginn des Grand Prix von Katar für eine Überraschung für die deutschen Fans und legte mit 2:06,981 min die Bestzeit im ersten Moto3-Training vor. Damit distanzierte der KTM-Pilot den Zweitplatzierten Joan Mir um 0,258 sec. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit 2016 lag bei 2:06,131 min.
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"Wir haben mit dem weichen Vorderreifen und einem harten Hinterreifen begonnen, aber der Hinterreifen bot nur sehr wenig Grip. Deshalb haben wir schnell reagiert und ich konnte mich gleich steigern", berichtete Öttl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Dann habe ich mir Medium-Reifen geholt. Mit diesem Reifen kamen wir hier immer gut zurecht. Auch die anderen Fahrer haben sich neue Reifen geholt. Aber ich fuhr alles allein durch und habe versucht, das Beste herauszuholen. Es sind dann auch zwei gute, saubere Runden geworden." "Das Motorrad funktioniert auch bereits ganz gut", freute sich der 20-Jährige. "Der Grip ist etwas geringer als beim Test. Wir haben nun auch drei Sätze Regenreifen erhalten. Wir müssen auch fahren, wenn es regnen sollte, damit nach jeweils einer Session jeder Klasse entschieden werden kann, ob wir auch bei Regen ein Rennen fahren würden. So sieht es im Moment aus."
2017 ist ein neues Gesicht in der Box des Öttl-Teams zu sehen: Mechaniker Steffen Rüdiger, der zuvor für Sandro Cortese im Intact-Team zuständig war. Crew-Chief Stefan Kirsch, Mechaniker Timo Dinkel und Unai Ocana, der für das Data-Recording zuständig ist, bleiben auch 2017 im bayerischen Team von Peter Öttl.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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