Taiyo Furusato (2.): «Ich kann eigentlich froh sein»
Taiyo Furusato (Honda) verpasste im Katar-GP seinen ersten Sieg in der Moto3-WM um 0,009 Sekunden. Nach dem Rennen überwiegte bei ihm zunächst die Enttäuschung.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für Taiyo Furusato lief es im Moto3-Grand-Prix in Katar fast perfekt. Der 19-Jährige startete von Position 12 ins 16-Runden-Rennen und kämpfte sich gleich nach vorne. Am Ende kämpfte Furusato in einer fünfköpfigen Spitzengruppe mit Rueda, Piqueras, Yamanaka und Kelso um den Sieg.
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Der Japaner aus dem Honda Team Asia schnappte sich vier Kurven vor der Ziellinie die Führung und sah schon wie der Sieger aus. Doch er wurde wenige Meter vor dem Ziel noch von Angel Piqueras abgefangen – Furusato verpasste seinen ersten Moto3-Sieg in seiner Karriere um 0,009 sec. Direkt nach dem Rennen überwiegte bei ihm zunächst die Enttäuschung über den verpassten Sieg. Er konnte sich dann aber doch etwas freuen über sein erstes Saisonpodest 2025. "Um ehrlich zu sein, kann ich froh sein, zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Podium zu stehen, aber natürlich bin ich nicht glücklich, dass ich den Sieg verpasst habe", war Furusato nach dem zweiten Platz hin- und hergerissen. "Es war ein gutes Wochenende, an dem wir uns auf das Rennen konzentriert haben und nicht auf die Rundenzeiten im Qualifying. Wie immer wussten wir, dass ich im Rennen zurückkommen kann. Ich hatte am Samstagmorgen einen schweren Sturz, und das Team hat hart gearbeitet, um das Motorrad zu reparieren, dafür bin ich ihnen dankbar."
Taiyo Furusato bestreitet 2025 seine vierte Moto3-Saison. Der zweite Platz in Katar war sein fünfter Podestplatz in der Motorrad-WM. Die Saison 2024 beendete er auf dem 10. Gesamtrang. 2021 konnte er den Asia Talent Cup gewinnen. Im selben Jahr belegte er im Red Bull Rookies Cup den 11. Gesamtrang. In der Saison 2022 stieg Furusato dann in die Moto3-WM auf und fährt dort seitdem im Honda Team Asia.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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