Die Yamaha-Stars Romain Febvre, Gautier Paulin (MXGP) und Ben Watson (MX2) dominierten das Saisonvorbereitungsrennen im südfranzösischen Lacapelle. Max Nagl fiel mit technischem Defekt aus.
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Eine Woche vor dem Start der Motocross-WM in Argentinien fand im südfranzösischen Lacapelle das letzte Saisonvorbereitungsrennen das Jahres 2019 statt. Erstmals in dieser Saison bestritt Kawasaki-Werksfahrer Clement Desalle ein Vorbereitungsrennen. Auch Jeremy Seewer rückte mit seiner Werks-Yamaha aus und erreichte im zweiten Lauf die Top-3..
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Gautier Paulin und Romain Febvre gewannen die MXGP-Läufe. Romain Febvre holte sich mit dem besseren zweiten Lauf den Tagessieg in der Premiumklasse. Clement Desalle beendete den ersten Lauf auf Rang 3 und fiel im zweiten Rennen nach einem Fehler auf P9 zurück. Die Rennen der MX2-Klasse dominierte Ben Watson (Yamaha), der sich in beiden Rennen gegen den Husqvarna-Werksfahrer Thomas Kjer-Olsen und den Neuseeländer Mitch Evans durchsetzte, der in beiden Rennen erneut eine bemerkenswert starke Leistung ablieferte. Der österreichische Husqvarna-Pilot, Roland Edelbacher, schaffte es gleich zweimal in die Top-10 und auch Jeremy Sydow (Husqvarna) zeigte sich auf den Rängen 13 und 11 gut aufgelegt. Nicht am Start war Brian Hsu (Kawasaki).
Max Nagl: Ausfall nach Defekt Für den deutschen Sarholz-KTM-Star, Max Nagl, sollte der Ausflug nach Südfrankreich ebenfalls eine letzte Standortbestimmung vor der Abreise nach Argentinien werden. Da sich sein WM-Wettkampfmotorrad bereits auf dem Weg nach Südamerika befindet, trat der Weilheimer erneut mit seinem Trainingsmotorrad an, welches in diesem Jahr bereits eine Vielzahl von Trainingsstunden in Sand und Schlamm absolviert hat. Möglicherweise waren es etwas zu viele, denn bereits im ersten Lauf musste Nagl das Bike mit Motorschaden abstellen und konnte im zweiten Lauf nicht erneut antreten. "Das ist zwar schade, aber die Hauptsache ist, dass ich gesund bin. Der Defekt ist auf der Geraden passiert, so dass ich weder gestürzt noch anderweitig in Gefahr kam. Das ist keine große Sache. Ich freue mich jetzt auf den Saisonstart", erklärte Nagl gegenüber SPEEDWEEK.com
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