Ruben Fernandez (Honda): Operation und kein Heim-GP
Der spanische Honda-Motocross-Werksfahrer Ruben Fernandez fällt nach seinem spektakulären Crash im MXGP-Quali-Rennen in Argentinien länger aus als zuerst angenommen.
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Die Motocross-WM erlebt am kommenden Wochenende mit dem Event in Arroyomolinos nahe der spanischen Hauptstadt Madrid die Europa-Saisonpremiere. Ruben Fernandez wird dort nicht aktiv anzutreffen sein, der Honda-Pilot muss bei seinem ersten Heim-GP passen. Grund sind die Nachwirkungen seines heftigen Crashs zu Beginn des MXGP-Quali-Rennens in Villa La Angostura in Patagonien.
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Fernandez war bei hohem Tempo wegen eines Ausweichmanövers über eine kleinere Welle plötzlich quergestanden, wurde vom hinter ihm fahrenden Jago Geerts berührt und flog von der Strecke. Anders als in Argentinien zunächst angenommen, sind die Folgen des Abflugs heftig und langwierig. Fernandez hat sich nach Informationen von HRC eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird sich nach der Beratung mit Experten am kommenden Dienstag operieren lassen. "Nach einem Versuch am Mittwoch, ein wenig Motorrad zu fahren, haben wir am Donnerstag einen weiteren Check durchgeführt", berichtete Fernandez. "Dabei wurde festgestellt, dass eine Operation die beste Methode sein wird, um wieder rasch fit zu werden und schmerzfreies Fahren innerhalb einer angemessenen Zeitspanne zu ermöglichen. Ich hoffe dennoch, dass ich viele Fans an der Piste treffen werde, auch wenn ich nicht am Gatter stehe."
Der schnelle Spanier, der MXGP-Weltmeister Jorge Prado (Red Bull GASGAS) in Lugo bei einem nationalen Event vor dem WM-Saisonstart fordern konnte, wird länger abwesend sein. Für Fernandez ist die Lage doppelt bitter, denn er schaffte in Arroyomolinos im Vorjahr sogar den Sprung aufs Podium. Der zweite Heim-GP der Spanier steigt am 12. Mai in Lugo.
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