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Paolo Ciabatti zum Bruch mit Seewer: «Haben unsere Ziele nicht erreicht»

Die Nachricht von der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen Ducati Corse und Jeremy Seewer sorgt vor dem Deutschland-GP der Motocross-WM in Teutschenthal für Aufsehen.

Motocross-WM

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Unmittelbar vor dem Deutschland-GP in Teutschenthal am kommenden Wochenende wurde das Arbeitsverhältnis zwischen Jeremy Seewer und Ducati Corse in der Motocross-WM beendet. Der 31-jährige Bülacher und Ducati gehen in der MXGP ab sofort getrennte Wege. Seewer kam zuletzt beim viel diskutierten Grand Prix von Lacapelle-Marival am vergangenen Wochenende einmal auf Platz 16. Sein bisher bestes Saisonergebnis war Platz 12 im ersten Lauf beim Heim-Event von Frauenfeld.

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Seewer hat insgesamt in der Saison 2026 in der MXGP-WM erst 34 Punkte gesammelt, ging zuletzt in Riola Sardo und auch in Arco zweimal leer aus. Der Vertrag von Seewer wäre noch bis Ende der Saison gelaufen. Ducati holt keinen Ersatz für den mehrfachen Vize-Weltmeister und wird mit Calvin Vlaanderen und Andrea Bonacorsi weitermachen.

«Wir haben zu dieser Sache eigentlich keinen weiteren Kommentar abzugeben», erklärte Ducati-Projektleiter Paolo Ciabatti, der Seewer Ende 2024 als Speerspitze gemeinsam mit Mattia Guadagnini verpflichtet hatte, zunächst gegenüber SPEEDWEEK.com. Dann erklärte der Italiener aber noch: «Nachdem wir eineinhalb Jahre beidseitig das Beste versucht haben, haben wir realisiert, dass wir unsere gemeinsamen Ziele nicht erreichen konnten. Daher haben wir gemeinsam entschieden, getrennte Wege zu gehen.»

Dabei soll noch erwähnt werden, dass Ducati die Motocross-MXGP-Struktur mit der Saison 2026 aus den Händen von Maddii Racing zur Truppe von Louis Vosters verschoben und somit auf komplett neue Strukturen gesetzt hat. Seewer kennt die Vosters-Mannschaft aus einigen gemeinsamen Jahren bei Yamaha.

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Ein wichtiger Faktor: Seewer, der bei Yamaha jahrelang mit Kayaba-Federelementen unterwegs war, musste bei Ducati zu Showa wechseln. Im Hintergrund gibt es nun Gerüchte, wonach Seewer in die USA wechseln und dort für Suzuki die Motocross-Serie fahren könnte. Dafür müsste sich der Ostschweizer aber sehr beeilen, denn die Saison beginnt in den USA am kommenden Samstag mit dem Auftakt-Event in Pala in Kalifornien.

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