Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der 17-jährige Engländer Matthew "Matt" Hoyle ist in der 125-ccm-Weltmeisterschaft ein unbeschriebenes Blatt. Trotzdem verpflichtete ihn Maxtra-125-Teamchef Garry Taylor (vormals Suzuki) als Nr. 2 neben Michael Ranseder.
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Aufmerksamen Beobachtern dürfte Matt Hoyle aus dem Red-Bull-Rookies-Cup bekannt sein. Da gelangen ihm im Vorjahr sechs Podestplätze hintereinander, drei im Jahr 2007. Vor zwei Jahren beendete Hoyle den Cup als Gesamtdritter, 2008 als Siebter, dafür gewann er im Vorjahr auf einer Honda zusätzlich die britische Meisterschaft. "Ich habe wenig Erfahrung, kenne aber die meisten europäischen GP-Strecken und dazu Indy, weil ich dort 2008 am Vergleichskampf gegen die Amerikaner teilgenommen habe", erklärte Hoyle. "Für meine erste WM-Saison habe ich keine grossen Erwartungen. Es ist ein Lehrjahr. Ich muss mich langsam an das neue Motorrad gewöhnen."
Im Herbst war lange nicht klar, ob Hoyle für Maxtra die WM fahren könne. "Denn ich habe durch den Rookies-Cup einen langfristigen Vertrag mit Red Bull. Ich musste zuerst die Einwilligung der Österreicher einholen. Aber sie wollten meiner WM-Chance Gott sei Dank nicht im Wege stehen", zeigt sich Hoyle erleichtert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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