Axel Bassani überzeugt: Die Bimota KB998 ist das beste normale Motorrad
Als Vierter im zweiten Aragón-Training war Bimota-Ass Axel Bassani bester Nicht-Ducati-Pilot. Für das sechste Meeting der Superbike-WM 2026 ist der Italiener dennoch nur verhalten optmistisch.
Gegen die neue Ducati haben alle anderen in der Superbike-WM 2026 engagierten Hersteller einen schweren Stand. Für das Meeting im MotorLand Aragón kündigen sich nach den freien Trainings erneut Festspiele für das Werk aus Borgo Panigale an – am heißen Nachmittag lagen mit Iker Lecuona, Sam Lowes und Nicolò Bulega drei V4R an der Spitze der Zeitenliste.
Best of the Rest im FP2 war Bimota-Werkspilot Axel Bassani. Der Lockenkopf aus Feltre büßte lediglich 0,278 sec auf die schnellste Zeit von Iker Lecuona (Ducati) ein. Tatsächlich hatte Bassani nicht erwartet, auf der Rennstrecke im spanischen Hinterland so konkurrenzfähig zu sein.
«Es ist putzig in diesem Jahr: Wenn ich denke, wir können auf einer Piste ein gutes Wochenende haben, straucheln wir. Und wenn ich bei einer anderen Rennstrecke wie hier in Aragón Schwierigkeiten erwarte, läuft es gar nicht mal schlecht», scherzte der Bimota-Pilot im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. « Tatsächlich sind wir gut ins Wochenende gestartet, wie schon zuletzt in Most und beim Test in Misano. Unser Ziel ist, das beste normale Motorrad zu sein, und das haben wir am Freitag geschafft.»
In der Top-Speed-Liste steht Bimota weiter unten.Axel Bassani
Die Bedingungen im FP2 waren mit 36 Grad Celsius Luft- und 54 Grad Celsius Asphalttemperaturen extrem. Für die langen Rennen am Samstag und Sonntag wird eine ähnliche Hitze erwartet.
«Am Nachmittag waren nicht so viele Fahrer in der Lage, Rundenzeiten von 1:49 min zu fahren. »Ich denke, wir können und müssen uns noch um zwei bis drei Zehntelsekunden verbessern, für den Moment ist es aber okay», grübelte Bassani. «Im Positionskampf kann es anders für uns laufen, denn auf der Geraden sind wir nicht so schnell wie die anderen. Einen Abstand herauszufahren, ist das eine, die eigene Position zu verteidigen und zu überholen, wird jedoch schwierig. Schaut man sich die Top-Speed-Liste an, stehen wir weiter unten. Das ist die Realität und wir sind uns dessen bewusst. Also müssen wir versuchen, in anderen Bereichen besser als unsere Gegner zu sein. Wir müssen das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen.»
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