Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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WM-Leader Jorge Lorenzo nutzte seine Pole-Position perfekt und bog als Erster in die Startkurve ein. An seinem Hinterrad klebte Andrea Dovizioso mit der Repsol-Honda. Bereits in der Zielkurve der ersten Runde stürzte Casey Stoner mit der Marlboro-Ducati einmal mehr über das Vorderrad in den Kies.
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Superstar Valentino Rossi erwischte einen katastrophalen Start und lag nach einer halben Runde nur auf dem elften Rang. Doch zwei Runden später war er bereits hinter Marco Simoncelli auf Rang 4 vorgeprescht. Eine weitere Runde später war Rossi bereits Dritter und machte Jagd auf das Spitzen-Duo Lorenzo/Dovizioso. An der Box verhärteten sich die Gesichtszüge von Yamaha-Renndirektor Lyn Jarvis. Denn er befürchtete ein weiteres beinhartes Duell zwischen seinen beiden Spitzenpiloten Lorenzo und Rossi wie in Sepang. "Ich habe die beiden eindringlich gewarnt, sich in diesem für die WM entscheidenden Rennen nicht zu nahe zu kommen", stöhnte Jarvis.
Aber Rossi kümmerte sich nicht um die Wünsche von Jarvis. Er wurde schneller und schneller. Und als Dovizioso Lorenzo von der Spitze verdrängte, waren die beiden Streithähne wieder fröhlich vereint.
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Rossi attackierte Lorenzo sofort. Doch der Spanier, seinen ersten WM-Titel vor Augen, spielte dieses Mal nicht mit und liess den wilden Italiener in Ruhe. Rossi hingegen fuhr völlig entfesselt und löste Dovizioso in der elften Runde an der Spitze ab. Innerhalb von zehn Runden war Rossi von Rang 11 auf Platz 1 vorgefahren!
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Drei Runden vor Schluss liess Lorenzo Rossi und Dovizioso endgültig ziehen und sicherte mit Rang 3 den zweiten MotoGP-WM-Titel für Spanien nach Alex Crivillé 1999. Rossi liess Dovizioso im Finale keine Chance und holte sich seinen zweiten Sieg dieser Saison und seinen sechsten Triumph in Sepang.
Unterhaltsam war auch der Kampf um Rang 4. Simoncelli, Spies, Alvaro Bautista, der überraschende Hiroshi Aoyama und Nicky Hayden kämpften um jeden Zentimeter. Spies konnte sich am Schluss absetzen, Aoyama holte sich mit Rang 7 hinter Bautista und Hayden, aber noch vor Simoncelli sein bestes Saisonresultat.
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