Pedro Acosta (6.): KTM deutlich schneller, Aprilia trotzdem enteilt
KTM-Pilot Pedro Acosta zeigte im Zeittraining der MotoGP in Brünn eine starke Leistung und fuhr direkt ins Q2. Erstaunt zeigte sich der Spanier von den Rundenzeiten der Aprilia-Piloten.
Mit einem Rückstand von 0,493 Sekunden landete Pedro Acosta im
Zwischenzeitlich lag Acosta am Freitagnachmittag vorn, doch ein Defekt zwang den Spanier zum Wechsel zur Ersatzmaschine. Mit seiner zweiten Maschine hatte er nicht das Gefühl, das er mit seinem Einsatz-Motorrad hatte.
Acosta startete mit einem Sturz ins Brünn-Wochenende
Der Freitag begann für Acosta kurios.
«Schon zu Beginn des Trainings hatte Di Giannantonio direkt vor mir fast einen Highsider, und kurz danach habe ich dort ebenfalls die Front verloren. Deshalb ist es schwer zu sagen, woran es genau lag», kommentierte Acosta, der sich vom zeitigen Sturz am Freitagvormittag nicht irritieren ließ und später sehr starke Rundenzeiten fuhr.
Was die KTM RC16 besser macht als im Vorjahr
Im Vergleich zum Vorjahr fühlt sich Acosta deutlich konkurrenzfähiger. «Beim Anbremsen habe ich ein sehr gutes Gefühl. Es stimmt, dass ich im vergangenen Jahr in den schnellen Streckenabschnitten etwas Probleme hatte. Aber das Motorrad funktioniert dort inzwischen etwas besser.»
Acosta ist überzeugt, dass er am Freitagnachmittag nicht das volle Potenzial seiner KTM ausschöpfen konnte. «Bei meinem zweiten Versuch war ich nicht wirklich präzise», gestand der 22-Jährige. «Vielleicht habe ich beim Motorradwechsel etwas die Konzentration verloren. Das Gefühl war leicht anders. Trotzdem denke ich, dass wir das Potenzial haben, um die Plätze 3 bis 6 zu kämpfen.»
Warum seine KTM im Zeittraining den Dienst quittierte, konnte Acosta in seiner Medienrunde noch nicht sagen. «Das Motorrad ist einfach stehen geblieben. Das Team untersucht im Moment alle Daten. Bis jetzt haben sie die Ursache noch nicht gefunden, aber ich bin sicher, dass sie die Lösung finden werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.»
Die Rundenzeiten der Aprilia-Piloten erstaunen Acosta
Im vergangenen Jahr läutete das Brünn-Wochenende bei Acosta einen klaren Aufwärtstrend ein. Die bereits starke Form des Vorjahres konnte Acosta am Freitag bereits toppen. «Wir lagen unter dem Rundenrekord, und im Qualifying des vergangenen Jahres bin ich eine 1:52,8 gefahren. Dieses Mal waren wir sechs Zehntelsekunden schneller. Das einzige Problem ist, dass Aprilia ebenfalls fünf Zehntel schneller geworden ist.»
«Am Ende fehlen uns trotzdem vier Zehntel. Ich denke, dass wir noch Potenzial haben, auch wenn nicht so viel wie sie. Ich würde nicht sagen, dass wir das Potenzial haben zu gewinnen, aber wir haben ein gutes Potenzial. Wir müssen das Motorrad einfach weiter verbessern und verstehen, wo unsere Schwachstellen liegen. Das ist alles», fasste der KTM-Werkspilot zusammen.
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