Aleix Espargaró trotzt der Hitze: «Verrückte Zeiten»
Der MotoGP-Freitag in Jerez endete mit einer Aprilia-Doppelführung. Aleix Espargaró stellte seine RS-GP auf Platz 1, sein Teamkollege Maverick Viñales landete nur knapp dahinter. Doch Aleix bleibt kleinlaut.
Mit einer Rundenzeit von 1:36,708 Minuten fuhr Aleix Espargaró am Freitag auf dem Circuit de Jerez in Spanien auf den ersten Platz der kombinierten Zeitenloste.
Espargaró, der nach drei Rennwochenenden auf WM-Platz 13 liegt, erlebte somit einen starken Beginn beim Spanien-GP. Aber die Bedingungen waren mit Asphalttemperaturen von über 50 Grad sehr herausfordernd. "Die Traktion ist gut, wenn es so warm ist. Der Motor dreht etwas besser als vorher, deshalb haben wir an einigen Stellen etwas Luft nach oben", so der Spanier. "Das Motorrad ist sehr gut auf dieser Strecke und ich mag es, wenn es warm und rutschig ist. Mein Fahrstil erlaubt es mir, bereits etwas früher ans Gas zu gehen, als andere."
Der Aprilia-Werksfahrer weiter: "Wir waren letztes Jahr schnell in Jerez und ich habe generell das Gefühl, dass wir in dieser Saison stärker sind als im letzten Jahr. Es wäre also gut, wenn wir das dieses Wochenende bestätigen könnten. Das Bike ist bei der Aerodynamik, beim Einlenken aber auch auf der Bremse besser. Dennoch müssen wir weiter daran arbeiten, wir haben schon ein paar Ideen, um das Bike zu verbessern", erklärte der 33-Jährige.
"Mit dem Wind war es am Nachmittag schwierig, im Bereich der hohen 1:38er-Zeiten zu bleiben. Ich war mir sicher, dass ich mich nicht verbessern könnte und dachte, ich müsste in Q1. Aber als wir den weichen Reifen einsetzten, konnte man wirklich verrückte Rundenzeiten fahren, obwohl die Bedingungen sehr schwierig waren."
"Mein Fahrstil ist anders als die meisten anderen. Ich bin in Rechtskurven schneller. Hat eine Rennstrecke also mehr Rechts- als Linkskurven, dann bin ich meistens stärker. In Amerika sind es mehr Linkskurven und ich war deutlich langsamer. In Jerez ist es wirklich nicht schlecht, mein Stil passt gut zum Bike und zur Strecke", weiß der Spanier. "Ich muss also nicht so starke Schräglagen fahren. Der Fahrstil von Raul ist spektakulär, aber er rutscht sehr viel und kämpft mit einigen Problemen, weil er seinen Körper sehr stark neigt."
MotoGP, kombinierte Zeiten nach FP2, Jerez (28.04.):
1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:36,708 min
2. Viñales, Aprilia, + 0,002 sec
3. Pedrosa, KTM, + 0,062
4. Martin, Ducati, + 0,096
5. Miller, KTM, + 0,127
6. Zarco, Ducati, + 0,188
7. Oliveira, Aprilia, + 0,248
8. Alex Márquez, Ducati, + 0,333
9. Nakagami, Honda, + 0,336
10. Marini, Ducati, + 0,345
11. Brad Binder, KTM, + 0,389
12. Bezzecchi, Ducati, + 0,466
13. Bagnaia, Ducati, + 0,525
14. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,695
15. Rins, Honda, + 0,779
16. Quartararo, Yamaha, + 0,797
17. Morbidelli, Yamaha, + 0,992
18. Mir, Honda, + 1,142
19. Di Giannantonio, Ducati, + 1,152
20. Bradl, Honda, + 1,165
21. Bastianini, Ducati, + 1,277
22. Augusto Fernández, KTM, + 1,570
23. Folger, KTM, + 1,990
24. Lecuona, Honda, + 2,566
Ergebnis FP2 MotoGP, Jerez (28.04.):
1. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:36,708 min
2. Viñales, Aprilia, + 0,002 sec
3. Miller, KTM, + 0,127
4. Zarco, Ducati, + 0,188
5. Oliveira, Aprilia, + 0,248
6. Alex Márquez, Ducati, + 0,333
7. Bezzecchi, Ducati, + 0,466
8. Bagnaia, Ducati, + 0,525
9. Pedrosa, KTM, + 0,543
10. Marini, Ducati, + 0,568
11. Martin, Ducati, + 0,598
12. Brad Binder, KTM, + 0,682
13. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,695
14. Nakagami, Honda, + 0,775
15. Quartararo, Yamaha, + 0,797
16. Morbidelli, Yamaha, + 0,992
17. Di Giannantonio, Ducati, + 1,152
18. Bradl, Honda, + 1,165
19. Mir, Honda, + 1,208
20. Bastianini, Ducati, + 1,277
21. Rins, Honda, + 1,424
22. Folger, KTM, + 1,990
23. Augusto Fernández, KTM, + 2,220
24. Lecuona, Honda, + 2,566
Ergebnis FP1 MotoGP, Jerez (28.04.):
1. Pedrosa, KTM, 1:36,770 min
2. Martin, Ducati, + 0,034 sec
3. Nakagami, Honda, + 0,274
4. Marini, Ducati, + 0,283
5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,320
6. Binder, KTM, + 0,327
7. Alex Márquez, Ducati, + 0,368
8. Miller, KTM, + 0,492
9. Bagnaia, Ducati, + 0,618
10. Viñales, Aprilia, + 0,619
11. Zarco, Ducati, + 0,662
12. Rins, Honda, + 0,717
13. Oliveira, Aprilia, + 0,863
14. Bezzecchi, Ducati, 0,912
15. Mir, Honda, + 1,080
16. Bradl, Honda, + 1,132
17. Raúl Fernández, Aprilia, + 1,285
18. Quartararo, Yamaha, + 1,303
19. Di Giannantonio, Ducati, + 1,334
20. Morbidelli, Yamaha, 1,336
21. Augusto Fernández, KTM, + 1,508
22. Bastianini, Ducati, + 2,161
23. Folger, KTM, + 2,775
24. Lecuona, Honda, + 3,739
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