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Alex Márquez: «2021 nicht gut gemanagt, wie besessen»

Im Interview mit SPEEDWEEK.com-Mitarbeiter Manuel Pecino blickt Alex Márquez auf seine nicht einfachen Honda-Jahre, den Umstieg auf die Gresini-Ducati und die erste Saisonhälfte 2023 zurück.

Manuel Pecino

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Im Artikel erwähnt

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Als MotoGP-Rookie schaffte Alex Márquez 2020 in Repsol-Honda-Farben noch zwei Podestplätze und WM-Rang 14. In den folgenden zwei Saisons rutschte er im LCR-Kundenteam auf die enttäuschenden Gesamtränge 16 und 17 ab.

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Besonders im Vorjahr hatte der Bruder von Honda-Speerspitze Marc Márquez zu kämpfen: Alex kam in der gesamten Saison 2022 nur vier Mal in die Top-10 und war am Ende des Jahres froh war, die RC213V nach insgesamt drei Jahren endgültig gegen eine Ducati GP22 bei Gresini Racing einzutauschen.

Auf dem italienischen Weltmeister-Bike war das Gefühl auf Anhieb besser, dem jüngeren Márquez gelangen 2023 auch schon eine Pole-Position und die Rückkehr auf das Podest. Zur Sommerpause liegt als WM-Zehnter im Mittelfeld, auch weil er unter anderem durch die unverschuldeten Stürze in Austin (von Jorge Martin mit ins Kiesbett gerissen) und Le Mans (angsteinflößende Kollision mit Luca Marini) Punkte liegen ließ.

Alex, die Ergebnisse der ersten Saisonhälfte reflektieren nicht ganz das, was du auf der Strecke gezeigt hast.

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Das passiert manchmal. Die drei Nuller, die nicht unsere Schuld waren, wiegen schwer, vor allem in den zwei Rennen über die lange Distanz. Das sind Dinge, die passieren, aber in der WM ziehen sie dich natürlich nach unten. Ich bleibe aber positiv, weil der Speed vorhanden ist. Das gibt mir Sicherheit. Abgesehen davon macht es keinen Sinn, länger darüber nachzudenken, weil man die Dinge sowieso nicht mehr ändern kann.

Was kann die Ducati besonders gut?

Schon einige Dinge! Ich kann aber nicht eine Sache besonders hervorheben. Ich glaube, es ist das gesamte Paket, das sie haben, wie sie es kontrollieren, wie sie arbeiten, was das Bike dir gibt… Beim Anbremsen, beim Beschleunigen, die Stabilität…

Ich würde sagen, es gibt keinen Schwachpunkt. Manche Aspekte sind vielleicht weniger gut, die anderen sind aber sehr stark. Vielleicht haben wir beim Turning etwas mehr Mühe, aber bei den anderen Dingen sind wir sehr gut. Es liegt an dir zu wissen, wie du das Beste herausholst.

Spricht Ducati-Rennchef Gigi Dall’Igna mit dir?

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Ja, immer. Nach jeder Trainings-Session kommen sie zu jedem Ducati-Fahrer in die Box, er und sein Team, sie sind immer zu dritt und schreiben alles auf, was ich sagen. Das hat mich am meisten überrascht, als ich zu Ducati gekommen bin. Schon beim Test in Valencia, als ich das Motorrad zum ersten Mal gefahren bin, ist Dall’Igna dreimal zu mir gekommen. Das hat mich geschockt.

Bei Honda was es nicht so?

Nein.

Das japanische System ist also komplett anders.

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Die Organisation, die berühmte Honda-Organisation.

Hast du rückblickend verstanden, was 2020 passiert ist, also du noch vor dem Saisonauftakt wusstest, dass du im Jahr danach ins Kundenteam wechseln würdest?

Das hat mich zunächst wütend gemacht, ich habe es nicht verstanden. Dann habe ich verstanden, dass aufgrund der Situation, die sich mit der Corona-Pandemie ergeben hatte, eine Entscheidung getroffen werden musste.

Als ich dann die Podestplätze geholt habe, war ich wieder wütend. Ich habe mir gedacht: "Jetzt haben wir hier eine gute Atmosphäre geschaffen und ich fühle mich wohl, warum wechseln, statt eine konstante Weiterentwicklung zu verfolgen…"

War das mental ein schwieriger Moment?

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Ein bisschen, ja. Ich habe es 2021 nicht sehr gut gehändelt. Ich war ein bisschen besessen davon und habe mich selbst unter Druck gesetzt, weil ich immer vor den Factory-Bikes sein wollte, und bin ein bisschen von meinem Weg abgekommen. Dann habe ich mich wieder beruhigt, aber ich muss gestehen, dass es nie mehr dasselbe war.

Das Gute ist, dass dieses Kapitel nun abgeschlossen ist.

Ja, abgeschlossen, aber nicht vergessen. Ich sage immer, dass ich viel daraus gelernt habe. Es war hart, aber ich hatte in der Box die richtigen Leute um mich, die mir sehr geholfen haben.

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