Pecco Bagnaia (4.) ist felsenfest überzeugt: In Katar geht er nicht unter
Seit Platz 3 in Brünn am 21. Juni stand Pecco Bagnaia in keinem Grand Prix mehr auf dem Podium. Der Ducati-Star glaubt nach dem MotoGP-Zeittraining in Katar, dass seine Chancen in Arabien gut stehen.
Die Leistungen von Pecco Bagnaia sind in den vergangenen zwei Jahren so wechselhaft wie das Wetter auf Phillip Island im Oktober. Der Lusail Circuit in Katar ist für den Italiener prinzipiell ein gutes Pflaster: Dort eroberte er 2021 seine erste MotoGP-Pole, stand seither viermal auf dem Podium und gewann 2024 mit einem Start-Ziel-Sieg. Auch sein zweiter Platz im Vorjahr war eindrucksvoll, der zweifache Weltmeister hatte sich nur für die elfte Grid-Position qualifiziert.
Nach zahlreichen Tiefschlägen in dieser Saison startete Bagnaia am Persischen Golf gut ins Wochenende und wurde im Zeittraining unter Flutlicht am Freitagabend mit 0,386 sec
Wenn ich einen vorderen Startplatz schaffe, habe ich im Sprint eine gute Chance.pecco bagnaia
«Ich habe das Fahren genossen», begründete Pecco seine starke Leistung. «Aufgrund des Asphalts und des Streckenlayouts hatte ich erwartet, dass ich weniger Probleme mit dem Grip am Hinterrad habe. Am Kurveneingang spürte ich viel mehr Unterstützung vom Hinterrad, es hat aber etwas gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich hier viel stärker pushen kann. Im Zeittraining machte ich von Anfang an Druck. Nach so langer Zeit, in der ich das Motorrad nie richtig gespürt habe, mussten wir etwas Feinabstimmung vornehmen, etwa bei der Balance. Im FP2 und Qualifying am Samstag werde ich mir schwerer tun, weil es dann wärmer ist. Wenn ich einen vorderen Startplatz schaffe, habe ich im Sprint eine gute Chance.»
Pecco Bagnaia: Viel Gefühl – gute Aussagen
«Es ist noch nicht genau so, wie ich es haben möchte, aber nahe dran», urteilte Bagnaia über seine Ducati. «Wenn du dich so gut fühlst, dann ist es viel einfacher in eine konkrete Richtung zu arbeiten. Dann kann ich gegenüber meinem Team klare Aussagen tätigen. Hier wusste ich genau, was ich brauche. Wenn das Bike zum Beispiel zu wenig Turning hat, dann kann ich sagen, dass ich mehr Unterstützung vom Hinterrad brauche. Wenn das Hinterrad nur durchdreht, wie in Sepang, dann ist es viel schwieriger genau zum Ausdruck zu bringen, was ich möchte.»
In der Weltmeisterschaft liegt der 29-Jährige auf dem enttäuschenden neunten Gesamtrang, während Teamkollege
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