Schreck für Marc Marquez (2.): «Positiv ist, dass das im Training geschah»
Nur ein Fahrer war im MotoGP-Zeittraining auf dem Lusail Circuit am Freitagabend in Katar schneller als Marc Marquez, Ducati-Kollege Fabio Di Giannantonio. Der Champion rechnet mit starker Konkurrenz.
Für Titelverteidiger Marc Marquez aus dem Team Ducati Lenovo ist das Wochenende in der arabischen Wüste insofern nichts Besonderes, dass er es angeht wie immer. Ob er am Sonntag zum achten Mal Weltmeister in der höchsten Kategorie wird, kann er ohnehin nur bedingt beeinflussen. Wiederholt er sein Meisterstück aus dem Vorjahr und gewinnt sowohl den Sprint als auch den Grand Prix, muss sein nächster Verfolger Jorge Martin (Aprilia) mindestens 30 Punkte zusätzlich auf Marquez verlieren.
Am vergangenen Wochenende in Malaysia, wo Martin wegen seines gebrochenen rechten Unterarms
Kette gerissen: Funkenregen unter Flutlicht
Einen Schreck erlebte Marc Marquez, der sich im Zeittraining als Zweiter mit 0,142 sec Rückstand
«Wir haben gut angefangen, zum Ende des Trainings fand ich auch einen ordentlichen Rhythmus», schilderte der 80-fache MotoGP-Sieger. «Ich kam in den Fluss und muss mich maximal auf das Qualifying konzentrieren, weil es heute in der MotoGP entscheidend ist, dass man aus der ersten Reihe losfahren darf – höchstens aus der zweiten. Klar ist aber auch, dass dieses Wochenende schwierig wird, weil so viele Fahrer schnell sind. Es sieht so aus, als wären Diggia und Bezzecchi die Besten, was die Pace betrifft, aber auch Martin und Bagnaia fuhren stark. Außer ihnen sehe ich noch Raul Fernandez vorne mitmischen.»
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