Bezzecchi & Bagnaia: Italiens MotoGP-Elite stimmt sich auf den Jerez-GP ein
Aprilia-Frontmann Marco Bezzecchi wird sich als Spitzenreiter der MotoGP auf den Weg zum Spanien-GP nach Jerez machen. Wie so oft trainiert «Bezz» in der Heimat mit Rivale und Freund Pecco Bagnaia.
Nach dem Start in die MotoGP-Saison 2026 hat sich die Hoffnung des Aprilia-Lagers erfüllt: Die Piloten der RS-GP haben die überragende Form des letzten Jahres mitgenommen und sich zur klaren Nummer 1 der Königsklasse entwickelt. Marco Bezzecchi und der wiedererstarkte Jorge Martin belegen nach sechs Rennen die ersten beiden Ränge. Mit der Kundenmannschaft von Trackhouse und Raul Fernandez sowie Ai Ogura auf den Plätzen 6 und 7 ist der aktuell erste Rang bei den Herstellern abgesichert.
Marco Bezzecchi, bekannt für seine Tiefstapelei, betont regelmäßig, dass er großen Wert auf die gewohnten Routinen und konzentrierte Arbeit von Rennwochenende zu Rennwochenende lege – anstatt sich mit Fragen zur Rolle als WM-Favorit zu beschäftigen. Der klare Ablaufplan Bezzecchis zeigt sich auch in der Vorbereitung. Haupttrainingsgelände bleiben die Sportstätten von Förderer Valentino Rossi. Das VR46-Akademie-Mitglied pendelt nahezu täglich zwischen der Ranch in Tavullia für Dirt-Track-Einheiten und der Kart- und Mini-Bike-Strecke in Viserba.
Beinahe jede mögliche Trainingseinheit auf den kleinen Rennen zur Steigerung der Koordination verbringt «Bezz» mit Francesco Bagnaia. Im Trainingsmodus steht der Akademie-Gedanke über der MotoGP-Rivalität. Auf den GP-Strecken kamen sich die beiden Italiener bislang ohnehin kaum in die Quere.
Zu einem Duell hätte es in den USA kommen können, doch beim Versuch, den führenden Bagnaia einzuholen, rutschte Bezzecchi von der Piste. Bagnaias zweiter Platz, der in Austin über die kurze Distanz im Finale noch von Jorge Martin eingefangen wurde, war das einzige Top-Resultat der Nummer 63. In der WM-Tabelle rangiert der Ducati-Werksfahrer auf Rang 9.
Nach der zähen Saison 2025, die Pecco Bagnaia auf Platz 5 abgeschlossen hatte, wackelte der Stuhl bei Ducati Corse früh. Noch vor dem ersten Rennen der laufenden Saison hatte sich abgezeichnet, dass Bagnaia Ducati nach acht Jahren für Pramac und Ducati Lenovo verlassen wird. Der erfolgreichste Pilot der Ducati-Ära in der MotoGP muss Spaniens Heißblut Pedro Acosta Platz machen.
Das Ansehen von Bagnaia in Italien ist aber weiter hoch und so öffnete sich bereits eine Türe beim zweiten Italo-Projekt. Es gilt als sicher, dass
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