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Das zweite MotoGP-Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich hätte für KTM kaum besser laufen können: Vier Fahrer innerhalb der Top-Ten. Der Südafrikaner Brad Binder, der vor zwei Wochen in Brünn seinen ersten GP-Sieg in der Königsklasse eroberte, stürmte auf den achten Platz und liegt als Rookie (!) in der Fahrer-WM weiter auf dem famosen 4. Platz. Im 12-Runden-Sprintrennen reichte es für den achten Platz, nachdem das erste Rennen abgebrochen werden musste.
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"Heute war ein guter Tag", erklärte Binder nach dem Rennen am Sonntag. "Ich habe mich bereits im Warm-Up gut gefühlt. Der erste Start war schwierig, aber ich habe mich langsam nach vorne gekämpft und lag beim Rennabbruch an sechster Stelle. Für den 13. Startplatz war das nicht schlecht." "Beim Re-Start habe ich gehofft, dass ich eine bessere zweite Chance hätte, aber ich habe eine dumme Entscheidung mit meinem Vorderreifen getroffen. Dieser hat in den Bremszonen immer blockiert und es war deshalb extrem schwierig, das Bike zu stoppen."
Der Südafrikaner verwendete den Medium-Vorderreifen, was ein Gamble seinerseits war. "Die meisten meiner Hinterreifen hatten schon zu viele Runden hinter sich, aber ich hatte einen mit nur elf Runden. Ich war mir nicht sicher, ob ich den oder lieber einen ganz neuen nehmen sollte. Aber ich habe mich verkalkuliert und das Rennen lief nicht nach Plan. Die linke Seite meines Hinterreifens hat zwei Runden gebraucht, um sich aufzuwärmen und dadurch hatte ich Probleme mit dem Abbremsen des Motorrads."
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Binder ging einmal im Turn 1 weit. Trotzdem konnte er sich nochmals auf den achten Platz nach vorne kämpfen. Wie auch der Rest seines Teams ist Binder glücklich mit der Art und Weise, wie das Motorrad und das Team funktionieren. Sein Teamkollege Miguel Oliveira holte sich beim zweiten Rennen in Spielberg seinen ersten MotoGP-Sieg, Teamkollege Pol Espargaro landete auf der dritten Stufen auf dem Podest.
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In Spielberg wurden zwei Rennen nacheinander wegen fürchterlicher Stürze unterbrochen. "Ich weiß nicht, wann das das letzte Mal passiert ist“, überlegte Binder. "Es ist eigenartig. Ich bin nur froh, dass Maverick okay ist."
Pechvogel Viñales musste bei 200 km/h von seiner Yamaha abspringen, weil die Bremsen versagten. Das Motorrad krachte in die Airfences und fackelte ab. "Ein zweiter Start kann eine zweite Chance sein, wenn man alles richtig macht", sagte Binder zum Rennabbruch. "Ich habe aber die falsche Entscheidung getroffen mit dem Vorderreifen und mir damit selbst einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ist nun mal das Leben."
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Der Moto3-Weltmeister von 2016 und Red Bull KTM-Werkspilot kann sich nicht vorstellen, an Viñales’ Stelle zu sein. "Ich habe keine Ahnung, wann man die Entscheidung trifft, vom Motorrad abzuspringen. Das ist unheimlich. Ich hoffe, dass Yamaha die Bremsprobleme bald lösen kann. Zum Glück haben wir bei KTM diese Sorgen nicht." Brad Binder liegt nach fünf Rennen in der Königsklasse auf dem vierten Platz in der Gesamtwertung, nur 21 Punkte hinter WM-Leader Fabio Quartararo von Yamaha. An den Titelgewinn denkt er als Neuling jedoch nicht. "Ich schaue von Rennen zu Rennen und nehme alles, wie es kommt", erklärte er. "Es ist ein verrücktes Jahr und eine seltsame Saison, jede Woche erkeben wir einem anderen Rennsieger. Die Leistungen der einzelnen Fahrer variieren und die gesamte Saison ist ziemlich chaotisch. Ich freue mich auf alle Rennen, die noch vor uns liegen. Es bleibt spannend." MotoGP-Ergebnisse Steiermark-GP:
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