Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Das Abenteuer MotoGP hat sich für den nun ehemaligen WithU-RNF-Yamaha-Piloten Darryn Binder mit dem Saisonfinale auf dem Circuit Ricardo Tormo vorerst erübrigt. Der 24-jährige Südafrikaner heuert für die Saison 2023 beim Moto2-Team Liqui Moly Husqvarna Intact GP an, an den Testfahrten nimmt Binder bereits teil.
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Beim vorzeitigen Abschied verlief für Binder das Wochenende alles andere als problemlos, bemängelte er doch fehlendes Vertrauen zum Vorderrad während des Qualifyings. Im dritten Training musste Binder gar einen Sturz verkraften. Im Gesamten fasste der bisherige Yamaha-Pilot den letzten MotoGP-Samstag als den schlimmsten seiner Karriere zusammen, fügte aber wenige Sekunden später an: "Es ist schade, sich von der MotoGP zu verabschieden. Aber es kommt ein neues Kapitel, auf das ich mich freue. Ich bedanke mich beim Team und meinen Mechanikern." Die Zielflagge am Sonntag sah der Südafrikaner nicht, für den Moto3-Laufsieger von Catalunya 2020 war das Vergnügen nach vier Runden beendet.
Doch Binder schloss die Saison nicht nur mit negativen Erfahrungen ab; der 20-fache MotoGP-Teilnehmer lernte auch beim Finale nochmals dazu: "Ich habe dieses Jahr gelernt, dass die Probleme nicht immer das Setup, sondern auch die Elektronik sein können. Du kannst am Setup so viel verändern, wie du willst, aber wenn du keine funktionierende Elektronik hast, dann ändert sich nichts."
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"Oft ist es wichtig, den Unterschied zu erkennen, ob es am Bike oder der Elektronik liegt. Ich denke, es hat bei mir lange Zeit gedauert, um es zu verstehen." Binder ging weiter ins Detail und gab an, dass er sich genauer mit der Traktionskontrolle befasst habe.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Denn: "Nicht immer stimmte die Einstellung, denn wenn zu viel Leistung anliegt, dann schlug sie zu stark an und du hast bei der Beschleunigung verloren. Da war es manchmal besser, die Leistung etwas runterzudrehen, damit das Bike fahrbarer wurde."
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