Fabio di Giannantonio angeschlagen: Wettlauf gegen die Zeit vor Mandalika
Nach der Sprint-Kollision kämpfte Fabio di Giannantonio bei der MotoGP in Motegi mit Schmerzen. Bis zum wichtigen Heimrennen von VR46-Hauptsponsor Pertamina bleiben ihm nur wenige Tage zur Erholung.
Bis zum Sprint deutete beim MotoGP-Wochenende in Motegi vieles auf ein gutes Wochenende für Fabio di Giannantonio hin. Im Q2 verlor der Italiener lediglich 0,257 Sekunden auf die Bestzeit und sicherte sich Startplatz 6. Doch schon in der ersten Runde des MotoGP-Sprints wurde der VR46-Pilot unverschuldet in den von Alex Marquez ausgelösten Unfall verwickelt. Die Kollision beendete seinen Sprint und beeinträchtigte ihn auch im Grand Prix.
Beim Sturz hatte di Giannantonio einen heftigen Schlag auf die rechte Körperseite abbekommen. Seine Hoffnung, nach einer Nacht Erholung wieder besser zurechtzukommen, erfüllte sich nicht. Am Sonntag fuhr er mit Schmerzen und konnte sein Tempo aus dem Qualifying nicht mehr zeigen. Als 18. kam er mit 50,8 Sekunden Rückstand außerhalb der Punkteränge ins Ziel.
Mehr als 50 Sekunden Rückstand im Grand Prix
«Meine körperliche Verfassung ist alles andere als ideal. Ich erwartete, dass es nach der Nacht besser ist. Doch das war nicht der Fall. Ich hatte bereits am Morgen zu kämpfen, locker zu fahren», schilderte der Ducati-Pilot.
Vor allem die Folgen des Einschlags schränkten ihn auf dem Motorrad ein. «Besonders die rechte Seite bereitete Probleme. Das war die Seite, in der ich den Einschlag hatte. Das ist nicht bei 100 Prozent. Es fiel mir bereits am Morgen schwer, natürlich zu fahren. Es fiel mir schwer, normal zu fahren. Deshalb war es ein sehr schwieriger Tag.»
Schlechtes Timing: Mandalika für VR46 besonders wichtig
Viel Zeit zur Erholung bleibt di Giannantonio nicht. Bereits am kommenden Wochenende geht die MotoGP in Mandalika weiter. Neben der Reise von Japan nach Indonesien stehen dort zusätzliche Verpflichtungen an. Für das VR46-Team hat die Veranstaltung besondere Bedeutung: Hauptsponsor Pertamina stammt aus Indonesien.
«Ich muss versuchen, mich so gut wie möglich zu erholen. Der Zeitplan ist wie immer sehr eng, was die Flüge und die Events angeht. Ich versuche, mich so gut es geht zu erholen, um in Mandalika wieder fit zu sein», erklärte di Giannantonio.
Ausgerechnet vor diesem wichtigen Wochenende muss der Italiener nun daran arbeiten, wieder uneingeschränkt fahren zu können. Wie viel von seinem körperlichen Rückstand er bis zum Trainingsauftakt aufholen kann, ist noch offen. An seiner Motivation für das Heimrennen des Sponsors lässt er jedoch keinen Zweifel: «Für Pertamina ist es natürlich super wichtig, für uns aber auch. Wir möchten uns gut schlagen bei ihrem Event. Ich werde mein Bestes geben.»
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