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Fabio Quartararo: Viel Stress auf dem Weg zum Start

MotoGP-Weltmeister Fabio Quartararo hat es mit der Yamaha M1 zum ersten Mal in einem Regenrennen aufs Podium geschafft. Von seiner starken Leistung auf dem Mandalika Circuit in Indonesien ist er überrascht.

Im Artikel erwähnt

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Den Start ins von 27 auf 20 Runden verkürzte Rennen auf der Insel Lombok gewann Polesetter Fabio Quartararo, doch in den ersten vier Runden wurde er bis auf den fünften Platz hinter Miguel Oliveira (KTM), Jack Miller (Ducati), Alex Rins (Suzuki) und Johann Zarco (Ducati) durchgereicht.

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Ab der 14. Runde zeigte der Weltmeister wieder einen deutlichen Vorwärtsdrang, im Ziel lag er als Zweiter 2,205 sec hinter Sieger Oliveira. "Für mich fühlt sich das wie ein Sieg an, in einem richtigen Regenrennen stand ich noch nie auf dem Podest", erzählte der 22-Jährige, der nach dem missglückten WM-Auftakt in Katar (Platz 9) jetzt Gesamtdritter ist – nur drei Punkte hinter dem Führenden Enea Bastianini (Gresini Ducati). "Ich konnte überholen und hatte eine erstaunliche Pace. Das war sehr schön."

Das Rennen wurde nach einem heftigen Gewitter mit 75 Minuten Verspätung gestartet. "Wir saßen in der Box herum und mussten lange warten, das war nicht einfach", bemerkte Quartararo. "Ich habe sogar meine Lederkombi ausgezogen, acht Minuten bevor es losging, musste ich mich sehr schnell umziehen. Bis ich in der Startaufstellung stand, war es etwas stressig, letztlich ist mir aber ein sehr gutes Resultat gelungen."

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Einen entscheidenden Moment erlebte Quartararo gleich zu Beginn, als er am Ausgang der letzten Kurve auf die Kerbs kam und auf der anschließenden Geraden von zwei Gegnern überholt wurde. "Da ging gar nichts vorwärts", hielt der Yamaha-Star fest. "Als ich Fünfter war und Joan Mir direkt hinter mir hatte, versuchte ich Vertrauen zu finden und wollte diese Position auf keinen Fall verlieren. Als meine Pace besser wurde und ich Rins überholen konnte, sah ich meine Zeit gekommen. Da wusste ich, dass ich um einen Podestplatz kämpfen kann. Miller und Zarco kämpften, als ich ankam. Ich habe dann geschaut, dass ich schnell an ihnen vorbeikomme."

"Dieses Ergebnis ist sehr wichtig und gibt mir viel Selbstvertrauen", ergänzte der Franzose. "Denn solche Bedingungen kann es bei vielen Rennen haben. Dann brauchen wir den gleichen Grip am Hinterrad, wie wir ihn hier hatten. Dann können wir auch im Nassen unser Potenzial zeigen. Für mich ist es immer das Gleiche: Wenn mir auf einer Strecke etwas fehlt, dann ist es Grip am Hinterrad. Habe ich Grip, kann ich vielleicht nicht immer um einen Podestplatz kämpfen, aber zumindest um die Top-6 oder Top-7."

Der neue Mandalika Circuit bietet im Nassen den wahrscheinlich besten Grip aller Rennstrecken weltweit. Bei stehendem Wasser und mit Regenreifen waren die Piloten keine zehn Sekunden langsamer als im Trockenen mit Slicks!

Ergebnisse MotoGP Mandalika/IND:

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1. Miguel Oliveira, KTM, 20 Runden in 33:27,223 min

2. Fabio Quartararo, Yamaha, +2,205 sec

3. Johann Zarco, Ducati, +3,158

4. Jack Miller, Ducati, +5,663

5. Alex Rins, Suzuki, +7,044

6. Joan Mir, Suzuki, +7,832

7. Franco Morbidelli, Yamaha, +21,115

8. Brad Binder, KTM, +32,413

9. Aleix Espargaro, Aprilia, +32,586

10. Darryn Binder, Yamaha, +32,901

11. Enea Bastianini, Ducati, +33,116

12. Pol Espargaro, Honda, +33,599

13. Alex Marquez, Honda, +33,735

14. Luca Marini, Ducati, +34,991

15. Pecco Bagnaia, Ducati, +35,763

16. Maverick Vinales, Aprilia, +37,397

17. Raul Fernandez, KTM, +41,975

18. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +47,915

19. Takaaki Nakagami, Honda, +49,471

20. Marco Bezzecchi, Ducati, +49,473

21. Remy Gardner, KTM, +55,964

– Jorge Martin, Ducati

– Andrea Dovizioso, Yamaha

WM-Stand nach 2 von 21 Grands Prix:

1.Bastianini, 30 Punkte. 2. Brad Binder 28. 3. Quartararo 27. 4. Oliveira 25. 5. Zarco 24. 6. Pol Espargaró 20. 7. Aleix Espargaró 20. 8. Rins 20. 9. Mir 20. 10. Morbidelli 14. 11. Miller 13. 12. Marc Márquez 11. 13. Darryn Binder 6. 14. Nakagami 6. 15. Marini 5. 16. Viñales 4. 17. Alex Márquez 3. 18. Dovizioso 2. 19. Gardner 1. 20. Bagnaia 1.

Konstrukteurs-WM:

1.KTM, 45 Punkte. 2. Ducati 41. 3. Yamaha 27. 4. Suzuki 21. 5. Honda 20. 6. Aprilia 20.

Team-WM:

1. Red Bull KTM Factory, 53 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 41. 3. Suzuki Ecstar 40. 4. Repsol Honda 31. 5. Gresini Racing 30. 6. Pramac Racing 24. 7. Aprilia Racing 24. 8. Ducati Lenovo 14. 9. LCR Honda 9. 10. WithU Yamaha RNF 8. 11. Mooney VR46 Racing 5. 12. Tech3 KTM Factory 1.

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