Franco Morbidelli (9.): «Schmerzmittel vor dem Rennen
Noch immer kämpft Monster Energy Yamaha-Star Franco Morbidelli mit den Nachwirkungen seiner Knieverletzung. Beim MotoGP-Qualifying in Portimão fuhr er dennoch auf einen starken neunten Rang.
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Mit einem Rückstand von 0,5 Sekunden auf Pecco Bagnaia, der mit seiner Ducati die MotoGP-Pole-Position auf dem Autodromo Internacional do Algarve einfuhr, reichte es für Franco Morbidelli zur dritten Startreihe. Ob der Yamaha-Werksfahrer aber das lange Rennen über 25 Runden auf der Berg-und-Tal-Bahn von Portimão übersteht, kann der Italiener selbst noch nicht einschätzen.
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Dennoch ist der ehemalige Moto2-Weltmeister zufrieden mit seiner Performance am Samstag. "Wir haben einen guten Schritt gemacht, gesundheitlich und auch mit dem Set-up des Motorrads. Das Bike fordert mich körperlich nicht mehr so sehr, weshalb ich in der Lage bin, mein Tempo über eine längere Distanz zu halten", betonte der 26-Jährige im Interview. "In FP4 konnte ich gute Rundenzeiten auf den gebrauchten Reifen fahren. Wir müssen aber das Rennen abwarten, um zu sehen, wie weit meine Fortschritte sind." "Die Strecke in Portimão ist deutlich anstrengender im Vergleich zu Misano, wo wir zuletzt unterwegs waren. Gerade für mein linkes Bein ist das nicht sehr vielversprechend für die körperliche Verfassung. Ich kann nicht sagen, wie weit ich von meiner Bestform entfernt bin, aber es ist klar, dass noch sehr viel Luft nach oben ist, was meine Gesundheit und meine Fitness betrifft", so Morbidelli nach dem Zeittraining.
Wie sieht der Italiener seine Chancen am Sonntag? "Ich muss das Rennen so angehen, wie ich es unter normalen Bedingungen tun würde. Nur so kann man die Daten sammeln und das Rennen wirklich verstehen", sagte er und fügte hinzu: "Aktuell kann ich das Rennen nicht nach meinen Vorstellungen gestalten oder zu einem bestimmten Zeitpunkt taktisch fahren, ich muss so lange alles geben, wie es geht."
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Wie äußern sich die Schmerzen in einem MotoGP-Rennen? Wie kommt Morbidelli damit klar? "Wenn man vor einem Rennen steht und das Adrenalin durch den Körper geht, ist es für mich einfacher in ein Rennen zu gehen, denn du verdrängst die Schmerzen. Dennoch bekomme ich aktuell Schmerzmittel, um die Renndistanz zu überstehen."
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